E.ON-Aktionäre können auf steigende Dividende hoffen

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Bildquelle: Pressebild Christian Schlüter/E.ON

E.ON hatte erst vor kurzem bekannt gegeben, dass der Energiekonzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust in Höhe von 16 Milliarden Euro zu verzeichnen hatte. Für die Aktie des Unternehmens stellte diese Botschaft allerdings kein Beinbruch dar. Sie erholte sich wieder und notiert aktuell bei 7,33 Euro (Stand: 11.04.2017).

Der riesige Schuldenberg kommt laut Unternehmensangaben durch Einmaleffekte aus der Abspaltung des fossilen Kraftwerkparks „Uniper“, einer in diesem Jahr fälligen Einzahlung in den staatlichen Fonds zur Abwicklung der Atomkraft sowie der Aufstockung der Pensionsrückstellungen, als Folge des niedrigen Zinsumfeldes, zustande. E.ON selbst blickt allerdings zuversichtlich in die Zukunft und ist davon überzeugt, nach der Konzernteilung aus dem vergangen Jahr, sich jetzt besser auf die operativen Kerngeschäftsfelder Energienetze, Kundenlösungen und Erneuerbare Energien zu konzentrieren und in diesen weiter zu wachsen.

Aktionäre können auf steigende Dividende hoffen

Zudem lag der bereinigte Konzernüberschuss, nach Abzug der Einmaleffekte, bei etwa 3,1 Milliarden Euro und Aktionäre können in diesem Jahr mit einer Dividende von 21 Cent und ab kommenden Jahr sogar von 30 Cent je Aktie rechnen. Um der dennoch hohen Nettoverschuldung in Höhe von etwa 26,3 Milliarden Euro Herr zu werden versucht sich das Unternehmen am Anleihenmarkt und will so von einer kostengünstigen Umschuldung profitieren. 3 Milliarden Euro frisches Kapital sollen Investoren in Form einer Hybridanleihe E.ON zu Verfügung stellen. Der Energiesektor gehörte in jüngster Vergangenheit allerdings nicht zu den Lieblingen der Investoren und auch das derzeit bestenfalls mittelmäßige Bonitäts-Rating lässt Zweifel aufkommen, ob die Pläne des Vorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen so zu realisieren sind.

Steht die Aktie vor einem charttechnischen Ausbruch?

Ungeachtet der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens befindet sich die E.ON-Aktie seit Anfang des Jahres in einem Seitwärtstrend und bewegt sich seit dem in einem Korridor zwischen 6,80 und 7,60 Euro. Charttechnische Kaufsignale könnten im Bereich 7,43 bis 7,68 Euro vorliegen. Während der Bereich 7,19 bis 7,23 Euro als Unterstützung relevant sein könnte….

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Bildquelle: Pressebild Christian Schlüter/E.ON


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