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DAX-Analyse am Morgen: Schwierige Lage

Das deutsche Leitbarometer hatte sich vor einer Woche mit 12.375 Punkten unmittelbar an das Allzeithoch herangeschoben, das vor genau zwei Jahren bei 12.391 Zähler markiert wurde. Doch auch wenn der Monat April den Ruf eines starken Börsenmonats genießt – immerhin ging es in der DAX-Geschichte im Schnitt auf dem vierten Kalenderblatt 2,6% nach oben – haben die Bullen ihre liebe Mühe und Not, die Meßlatte weiter nach oben zu schieben. Im Gegenteil:

Am Donnerstag rutschte der DAX sogar im Tagestief auf 12.119 Punkte ab und fiel per Handelsschluss unter die Januar-Eindämmungslinie zurück. In der verkürzten Karwoche (am Freitag bleiben die deutschen Börsen geschlossen) geht es also darum, diesen Widerstand erneut zu überbieten, der nun bei 12.280 Zählern den Weg versperrt. Gelingt das Kunststück, könnte die „alte“ Rekordmarke sofort noch einmal in greifbare Nähe rücken.

Im Gegenzug würden schwächere Kurse jedoch eine Diskussion um ein mögliches Doppelhoch (also ein Trendwendemuster) lauter werden lassen. Allerdings hat der DAX mit der Volumenkante bei 12.075, der Februar-Aufwärtstrendgeraden bei 12.030 und der runden 12.000er-Schwelle noch ein paar starke Unterstützungen im Rücken. Größere Verkaufssignale drohen demnach erst, wenn der Index nach der Schließung der offenen Kurslücke zwischen 11.996 und 12.045 keine Anstalten für eine Bewegung nach oben machen würde.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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