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Auch die Briten wollen die Notenpressen anwerfen…

Uiii, jetzt gehts los: Die Notenpressen im Königreich sollen angeworfen werden, weil die jüngsten Zinssenkungen nicht ausreichen und man tiefer kaum noch gehen kann oder will. Die Times schreibt:

The Bank of England is set to begin „printing money“ in a bid to boost the economy after its rate-setting committee unanimously agreed that its Governor must write to the Chancellor.

und weiter

„Therefore the Committee unanimously agreed that the Governor should write on its behalf to the Chancellor to seek authority to conduct purchases of government and other securities, financed by the creation of central bank money using the Asset Purchase Facility.“

Die Bank of England plant also den „Druck von Geld“ um die Wirtschaft anzukurbeln. Anscheinend will man nun also entschlossen den Inflationsschritt gehen…das kommt einem irgendwie bekannt vor. Offiziell wird das ganze natürlich anders verkauft. Da werden Formulierungen gewählt wie: Die Bank of England darf Staatsanleihen oder Commercial Papers erwerben (die Fed und die Bank of Japan dürfen das bereits). Das heißt aber nichts anderes als: Der Staat gibt Staatsanleihen aus und die Notenbank kauft diese mit selbstgedrucktem Geld. Die Folge ist eine Geldmengenausweitung noch ungeahnten Ausmaßes. Da stellt sich doch wieder einmal die Frage: Was wird aus den Briten? Das was einem dann als Kursfeuerwerk verkauft wird, ist doch letztlich nichts anderes als eine Preisanpassung an die erhöhte Geldmenge. Zumindest kurzzeitig wird aber das Einkaufen in London günstiger, zumindest solange man mit dem Geld noch was bekommt.


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