Bank-Aktien sind weiter nur mit Vorsicht zu genießen

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Aktien von Banken sind derzeit wahrlich keine Freude für die Anleger. Zuerst steigt der Bund bei der Commerzbank im großen Stil ein und sorgt für ein heftigen Kurseinbruch, dann schockiert heute die Deutsche Bank mit einem Milliardenverlust.

Naja und als wäre es nicht genug, sorgt auch die Postbank-Übernahme durch die Deutschbänker für Negativ-Schlagzeilen. Zwar konnte man den Barkaufpreis eigenkapitalschonend herunterhandeln, aber nur zu dem Preis dass die Deutsche Post bei der Deutschen Bank einsteigt. Damit befindet sich die zweite große Bank in Deutschland mittelbar, aber dennoch teilweise in Staatshand.

Wie sinnvoll Staatsbanken sind, haben wir ja anhand der KfW, IKB oder auch der Landesbanken gesehen. Von daher lässt man als Aktionär derzeit von Banken besser die Finger weg. Denn nicht nur die dramatischen Kursabschläge (allein heute: Deutsche Bank -6,7 Prozent, Commerzbank -9,7 Prozent, Postbank 15,9 Prozent) belasten das Depot, nein, durch die Verwässerung der Anteile in Staatsbesitz sinkt auch der Anteil am Unternehmen. Damit werden einem auch die Chancen auf künftige Gewinne und Kurssteigerungen zumindest in Teilen genommen.


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