ABB: Kluger strategischer Schachzug

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Bildquelle: Pressefoto ABB

Der schweizerische Siemens-Konkurrent ABB (WKN: 919730 / ISIN: CH0012221716) hatte es zuletzt angesichts einer unsicheren Konjunktur nicht immer ganz leicht, Wachstum zu erzeugen. Jetzt will der Elektrotechnik-Konzern mit einer Übernahme punkten.

Das Übernahmeziel ist B&R (Bernecker + Rainer Industrie-Elektronik GmbH) aus Eggelsberg in Oberösterreich. Das auf Maschinen- und Fabrikautomatisierung spezialisierte Unternehmen beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 wurden Umsatzerlöse in Höhe von etwas mehr als 600 Mio. US-Dollar erzielt, während die EBIT-Marge bei 12 Prozent lag.

ABB-Chart: finanztreff.de

Die Vontobel-Analysten betrachten den Kauf als klugen strategischen Schachzug, da B&R eine Lücke im Produktportfolio von ABB schließen würde und sich gut in die digitale End-to-End-Lösungsplattform ABB Ability einfügt. Die Personalerweiterung um 500 Anwendungstechniker wird ebenfalls positiv bewertet. Zudem habe ABB in der Vergangenheit bewiesen, dass man übernommene Unternehmen integrieren kann. Wer daher optimistisch eingestellt und sogar überproportional und schon mit kleinen Geldbeträgen von steigenden Kursen der ABB-Aktie profitieren möchte, setzt auf Hebelprodukte (WKN: VN5795 / ISIN: DE000VN57956).

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Bildquelle: Pressefoto ABB


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