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Rosenbauer: Das Warten geht weiter

Der österreichische Feuerwehrtechnikhersteller Rosenbauer (WKN: 892502 / ISIN: AT0000922554) hatte bereits vorläufige Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2016 präsentiert. Diese zeigten, wie schwer sich das Unternehmen angesichts niedriger Ölpreise und politischer Unsicherheiten getan hat. Jetzt gab es die nächste Hiobsbotschaft.

Die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr soll im Vorjahresvergleich um 30 Cent auf 1,20 Euro je Aktie sinken. Schuld sind unter anderem die Ergebnisrückgänge. Während die Umsätze leicht von 865,4 auf 870,8 Mio. Euro gesteigert wurden, fiel das EBIT um 7 Prozent auf 47,0 Mio. Euro. Das Periodenergebnis rutschte um 6 Prozent auf 34,6 Mio. Euro in die Tiefe. Zudem konnte Rosenbauer für 2017 keine nennenswerte Stimmungsaufhellung in Aussicht stellen. Auf den weltweiten Feuerwehrmärkten ist 2017 laut Unternehmensprognose mit einer ähnlichen Entwicklung wie 2016 zu rechnen.

Rosenbauer-Chart: finanztreff.de

Angesichts eines schwierigen Marktumfelds (politische Unsicherheiten, wichtige Kunden aus der Golfregion leiden unter niedrigen Ölpreisen) ist es auch wenig verwunderlich, dass sich die Rosenbauer-Aktie zuletzt kaum von der Stelle bewegt hat. Derzeit sieht es auch nicht nach einer baldigen Wende aus.

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Bildquelle: Pressefoto Rosenbauer


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