Warum erfahren deutsche Aktien nicht das gleiche Vertrauen wie Made in Germany?

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Wo immer man in der Welt auch hinkommt: „Made in Germany“ ist schon da. Kein Wunder: Es ist das weltweit stärkste Qualitätslabel für Waren und Dienstleistungen. Seltsam, dass das für deutsche Aktien längst nicht gilt.

„Made in Germany“ lässt Vertrauenssiegel anderer globaler Exportnationen wie „Made in USA“ oder „Made in UK“ zum Teil deutlich hinter sich. Das geht aus dem veröffentlichten Made-in-Country-Index (MICI) von Statista hervor. Dazu wurden in Zusammenarbeit mit Dalia Research rund 43.000 Verbraucher in 52 Ländern befragt.

In immerhin 13 Ländern ist dabei Deutschland die Nummer Eins. Auf Platz zwei kommt die Schweiz, die vor allem in den Kategorien „Statussymbol“ und „Authentizität“ weltweit sehr hoch bewertet wurde. Italien punktet beim Design, während Japan für das Attribut „Spitzentechnologie“ den höchsten Wert aller Länder erhält. China sticht beim Merkmal „Preis-/Leistungsverhältnis“ heraus.

Infografik: Die Welt liebt Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Doch so gut die deutschen Waren und Dienstleistungen auch sind, auf die Börse hat diese Spitzenstellung kaum Auswirkungen. Vor allem nicht seitens der deutschen Anleger. Während „Made in Germany“ für vielen Deutsche ein Qualitätsmerkmal ist, erfahren die Unternehmen dahinter kaum Wertschätzung.

Zugegeben: Viele Weltmarktführer sind nicht börsennotiert, aber unter den 30 DAX-Konzernen, den 50 aus dem MDAX, und den 50 aus dem SDAX sowie den 30 TecDAX-Unternehmen gibt es genügend Weltmarktführer, die dafür Sorge tragen, dass „Made in Germany“ Jahr für Jahr seinen guten Ruf verteidigt.

Wer also „Made in Germany“ gut findet, sollte sich auch einmal mit den Unternehmen beschäftigen, die das Label überhaupt am Leben halten. Ruck zuck ist dann daraus ein schönes Depot gezimmert, mit tollen globalen Marken und Aktien.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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