Wie geht es weiter bei K+S?

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Bildquelle: Pressebild K+S

K+S (WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888) hat für das Geschäftsjahr 2016 deutliche Umsatz- und Ergebnisrückgänge ausgewiesen. Bei der Dividende wird stark abgespeckt. Trotzdem sieht sich das Management mittel- bis langfristig gut gerüstet, um weiteren möglichen Widrigkeiten zu trotzen.

Im vergangenen Jahr kamen beim Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller gleich mehrere Faktoren, die die Geschäftsergebnisse negativ beeinflussten, zusammen. Aufgrund einiger niederschlagsarmer Monate musste K+S mit Produktionseinschränkungen am Werk Werra fertig werden. Im Salzgeschäft machten sich ungünstige Wetterverhältnisse (eine zu milde Witterung in den Wintermonaten) negativ bemerkbar, während Vorstandschef Norbert Steiner im Rahmen der Bilanzpressekonferenz vom 16. März 2017 zusätzlich von „erheblichen Herausforderungen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte“ sprach.

Die Umsatzerlöse lagen bei 3,5 Mrd. Euro, rund 17 Prozent weniger als in 2015. Das operative Ergebnis EBIT I der K+S Gruppe schrumpfte um knapp 71 Prozent auf 229 Mio. Euro, während das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern sogar um 76 Prozent auf 131 Mio. Euro zurückging. Dabei hätten die Ergebnisrückgänge noch schlimmer ausfallen können, wenn die Einsparungen aus dem Programm „Fit für die Zukunft“ sowie das starke Nicht-Auftausalzgeschäft dieser Entwicklung nicht entgegengewirkt hätten. Trotzdem wird nicht ganz auf eine Dividende verzichtet. Für 2016 soll es eine Ausschüttung in Höhe von 0,30 Euro je Aktie geben. 2015 lag die Dividende noch bei 1,15 Euro je Anteilsschein.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass K+S für 2017 wieder Ergebnisverbesserungen in Aussicht gestellt hat. Der Umsatz und die operativen Ergebnisse EBITDA und EBIT I dürften im Geschäftsjahr 2017 laut Unternehmensprognose spürbar über den Vorjahreswerten liegen. Allerdings wurde diese Prognose unter Vorbehalt ausgegeben. Nicht auszuschließende Produktionseinschränkungen in längeren Perioden von Niedrigwasser in der Werra könnten laut K+S-Management zu erheblichen Abweichungen von dieser Einschätzung führen. Mittelfristig bleibt man wiederum trotz der zahlreichen Herausforderungen optimistisch. 2020 wird das Konzern-EBITDA bei rund 1,6 Mrd. Euro gesehen.

Zu diesem Optimismus trägt in erster Linie das kanadische Legacy-Projekt bei. Die Produktion der ersten Tonne Kali wird für das zweite Quartal 2017 erwartet. K+S geht weiterhin davon aus, die angestrebte Produktionskapazität von 2 Millionen Tonnen Ende 2017 erreichen zu können. Außerdem möchte K+S von der Übernahme des chinesischen Herstellers von Magnesiumsulfat-haltigen Düngemitteln Huludao Magpower profitieren. Darüber hinaus hat das Unternehmen im Dezember 2016 einen Vertrag zum Erwerb eines Anteils in Höhe von 30 Prozent am saudi-arabischen Düngemittelproduzenten Al-Biariq unterzeichnet. Damit will K+S nicht nur seine Wettbewerbsposition im Bereich Düngemittelspezialitäten stärken, sondern auch eine Expansion in Asien vorantreiben.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der K+S-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DL9V9N / ISIN: DE000DL9V9N5) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 6,78; die Knock-Out-Schwelle bei 20,10 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DM2KGU / ISIN: DE000DM2KGU0 , aktueller Hebel 5,43; Knock-Out-Schwelle bei 23,75 Euro) auf fallende Kurse der K+S-Aktie setzen.

Stand: 21.03.2017/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets

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