Before the Bell: Griechenlandhilfe kann Märkte nicht beeindrucken, US-Futures fester

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[ad#Google Adsense L-links]Die Aktienmärkte zeigen sich zum Wochenbeginn von den Verhandlungsleistungen in Sachen Griechenland wenig beeindruckt. Zumal auch Vorschläge wie sie etwa Marc Faber, aber auch andere, machten, wenig Ressonanz in der Politik fanden. Die nun geplanten Kreditzusagen sind für viele Marktteilnehmer nur ein Spiel auf Zeit und sorgen für eine Verschiebung des Problems in die Zukunft. Denn die in Griechenland anstehenden Einsparungsmaßnahmen sind zum einen so hart, dass dort eine harte Rezession droht und zum anderen sind sie vom Volk noch längst nicht akzeptiert. Von daher noch keine rosigen Aussichten. Verwiesen sollte an dieser Stelle auf zwei interessante Artikel zum Thema Griechenland: egghats Zahl des Tages und Griechenlandhilfe: Bund wird zum größten Spekulanten, wenn er 40 Mrd. Kredite nicht absichert (Blicklog)

United Airlines und Continental Airlines bilden neuen Branchenriesen

Bereits am Freitag wurde über die baldige Fusion von United Airlines und Continental Airlines gemunkelt – heute wurde sie offiziell: Die United-Muttergesellschaft UAL und Continental Airlines fusionieren zur United Continental Holdings Inc. Die neue Fluglinie soll unter United Airlines operieren. Im Rahmen der Transaktion erhalten Aktionäre von Continental Airlines pro bisheriger Aktie 1,05 UAL-Aktien. Damit werden UAL-Aktionäre künftig mit rund 55 Prozent der Anteile die dominantere Rolle einnehmen. Die UAL-Aktie kann mehr als ein Prozent zulegen. Bei Continental Airlines geht es 0,8 Prozent nach unten. Mit dieser Fusion werden dem amerikanischen Markt neue Impulse gegeben – evtl. mit Preisauswirkungen für die Kunden. Auch weltweit setzt die Fusion die großen Fluggesellschaften aus Europa und Asien unter Druck.

US-Futures mit Zugewinnen

Die US-Märkte werden sich wohl von den Debatten in Europa wenig beeindrucken lassen. Nach dem Ausverkauf am Freitag (vgl. Heard in New York vom Freitag) wird wieder mit steigenden Kursen gerechnet, zumal auch diese Woche wieder jede Menge spannender Quartalszahlen anstehen. Auf der Konjunkturseite richtet sich der Blick auf die Persönlichen Einkommen/Ausgaben (März), den ISM-Einkaufsmanagerindex für April sowie die Bauausgaben (März). Bei den Unternehmen folgen ebenfalls einige interessante Quartalszahlen. Nachbörslich stehen hier u.a. der Ölkonzern Anadarko Petroleum, der Autovermieter Avis Budget und der Pharmagroßhändler McKesson an. Aktuell notieren die US-Futures fester. Der S&P 500 gewinnt 0,45 Prozent und der NASDAQ legt 0,45 Prozent zu. In Frankfurt notiert der DAX bei 6.127 Punkten (-0,1 Prozent).


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