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Geldanlage: Die meisten Deutschen lassen 31,5 Mrd. Euro liegen

Die Deutschen und ihre Furcht vor Aktien. Nichts verdeutlicht die Sinnlosigkeit dieser Furcht mehr, als der neuerliche Dividendenrekord unter Deutschlands größten börsennotierten Gesellschaften.

Für das Geschäftsjahr 2016 schütten die 30 DAX-Konzerne die Rekordsumme von 31,5 Mrd. Euro aus. Dass davon ein Großteil ins Ausland geht, haben die deutschen Anleger aber sich selbst zuzuschreiben. Anstatt in Aktien zu investieren, fließt viel Geld noch immer in andere Geldanlagen. Allen voran in renditearme Bankprodukte.

Schaut man sich die 30 DAX-Werte etwas genauer an, fällt auf: Bis auf die Commerzbank und RWE zahlen alle deutschen Blue Chips eine Dividende. Bei E.ON wird sie zwar dramatisch gekürzt, aber immerhin gibt es noch einen kleinen Betrag.

Erfreulich ist, dass mit der Deutschen Bank ein Vorjahresausfall wieder mit einer Wiederaufnahme der Ausschüttung von sich Reden macht. Und:

Während in vier Fällen die Dividende konstant bleibt, wird sie in 23 Fälle erhöht. Größter Gewinner sind dabei die von dem Dieselgate-Skandal betroffenen VW-Aktionäre. Immerhin 2,06 Euro erhalten diese wieder je Vorzugsaktie.

Beeindruckend ist, dass zudem gleich elf Unternehmen ihre Ausschüttung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 10 Prozent anheben können. Übrigens:

Die höchste Dividendenrendite können mit 4,8 Prozent der Rückversicherer Münchener Rück und der Medienkonzern ProSiebenSat.1 Media vermelden. Trotz kräftig gestiegener Kurse liegt die Dividendenrendite im Durchschnitt noch immer bei 2,5 Prozent.

Ein besonderes Highlight ist zudem der Gesundheitskonzern Fresenius. Mit 25 Dividendenerhöhungen in Folge ist das Unternehmen auf dem besten Weg der erste deutsche Dividendenaristokrat nach US-amerikanischer Lesart zu werden.

Man sieht: Mit Dividenden lassen sich satte Renditen einfahren – jenseits jedes Sparbuchs. Blendet man dann noch die Kursgewinne ein, führt kein Weg mehr an Aktieninvestments vorbei.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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