Before the Bell: DAX kämpft um Vortagesstand, US-Futures etwas fester

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[ad#Google Adsense L-rechts]Der deutsche Aktienmarkt weiß zum Wochenschluss nicht so recht in welche Richtung es gehen soll. Nach anfänglichen Zugewinnen, dreht das deutsche Börsenbarometer zwischenzeitlich ins Minus. Inzwischen sorgt die Meldung, dass deutsche Banken, Versicherungen und Industriefirmen ein eigenes, milliardenschweres Rettungspaket für Griechenland schnüren wollen (Handelsblatt) für steigende Kurse. Die Unsicherheit über das weitere Vorgehen in Sachen Euro und Griechenland sitzt zumindest in Europa noch in den Köpfen der Anleger fest.

DAX: Charttechnik setzt auf zentrale Haltezone

Im DAX setzt man in der Charttechnik in diesen Tagen auf die zentrale Haltezone bei 6.100 Punkten. Erst wenn diese Marke nachhaltig überwunden ist, verringert sich die Gefahr einer weiter reichenden Korrektur. Wichtig ist aber vor allem, dass die Region um 6.100 Zähler verteidigt werden kann. Ansonsten könnte in Kürze wieder die 6.000er-Marke in Gefahr geraten. Darunter liegt die nächste Unterstützung im Bereich von 5.900 Punkten.

Mehr zur Charttechnik gibts im Ausblick DAX.

USA: United Airlines und Continental Airlines vor Fusion

Der amerikanische Airlinesektor steht vor einer heftigen Neuordnung. United Airlines – seit Monaten auf der Suche nach einem Partner – scheint nun endgültig fündig geworden zu sein. Laut Wall Street Journal wollen die Muttergesellschaft UAL und Continental Airlines am Montag ihre Fusion zur weltgrößten Airline besiegeln. Der Zeitung zufolge sind die beiden Konzerne bereits übereingekommen, wie das Preis-Verhältnis bei einem potenziellen Aktientausch aussehen könnte. Die UAL-Aktie kann im Zuge des Berichts mehr als ein Prozent zulegen. Bei Continental Airlines geht es 1,5 Prozent nach oben. Die Fusion dürfte dem amerikanischen Markt neue Impulse geben. Auch weltweit setzt die Fusion die großen Player aus Europa und Asien unter Druck.

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US-Futures mit leichten Zugewinnen

An der Wall Street erholt man sich etwas von der gestrigen Zahlenflut (siehe gestriger Heard in New York). Einen besonderen Blick wirft man dabei auf die heute anstehenden Konjunkturdaten. Es folgen die Vorabschätzung für das US-BIP zum ersten Quartal 2010, die Arbeitskosten zum ersten Quartal 2010,, der Chicagoer Einkaufsmanagerindex (April ) sowie das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (April). Die US-Futures tendieren derweil etwas fester. Der S&P 500 gewinnt 0,1 Prozent. Der NASDAQ legt 0,2 Prozent zu. In Frankfurt notiert der DAX bei 6.164 Punkten (+0,3 Prozent).


1 KOMMENTAR

  1. 10 Jahre dauert die Sanierung Griechenlands. 140 Milliarden Euro für die ersten 3 Jahre. Das ist ein Fass ohne Boden und wofür. Dass unsere Politiker geschlafen haben. Ich finde das unfassbar. Die ganzen Politiker, egal ob die deutschen oder die aus Griechenland haben ihre Unfähigkeit bewiesen. Warum ist das für die ohne Konsequenzen? Darüber sollte man mal nachdenken.

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