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DAX-Analyse am Morgen: Neue Woche, altes Spiel

Zum Start der neuen Handelswoche bot der deutsche Leitindex das nun schon vertraute Bild – zunächst etwas schwächer (Tagestief bei 11.949 Zählern), dann ein Ausflug über die 12.000er-Hürde (Tageshoch bei 12.006) und zur Schlussglocke ein moderates Plus (0,2%) zum Endstand von 11.990 Punkten. Damit setzte sich der zuletzt eingeschlagene Konsolidierungskurs fort, wobei das Börsenbarometer weiterhin innerhalb der markanten Keilformation notiert und so vorerst alle Trümpfe auf der Hand behält:

Kehren die Bullen aufs Parkett zurück, würde der Ausbruch über die obere Begrenzung des Keils die Formation bullish auflösen und neue Kaufsignale generieren. Dafür müsste der DAX jedoch zunächst das bisherige Jahreshoch (12.083) und anschließend (per Schlusskurs) auch 12.150 Zähler überbieten. Darüber wäre dann sofort Platz bis zum 2015er-Allzeithoch (12.391), doch solange dieses Kunststück nicht gelungen ist, darf der Blick zur Unterseite keinesfalls fehlen:

Hier droht weiterhin die bearishe Beendigung der Keilformation, sobald die Kurse unter 11.958 Punkten aus dem Handel gehen. Danach könnte der Index in einer ersten Verkaufswelle zurück an die Volumenkante im Bereich von 11.800 Zählern gedrückt werden. Die gute Nachricht – dabei würde das offene Gap geschlossen. Die schlechte – rutschen die Kurse anschließend weiter abwärts, befindet sich die nächste Haltezone erst bei 11.630 Punkten.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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