DAX-Analyse am Morgen: Millimeterarbeit

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Nachdem die Handelsspanne am Vortag nur mehr rund 50 Punkte betrug, dehnte der DAX am gestrigen Mittwoch seine Range zumindest etwas aus – zwischen Tageshoch (12.017) und -tief (11.922) lagen immerhin beinahe 100 Zähler, einen kurzen Ausflug über die 12.000er-Hürde inklusive. Zur Schlussglocke rutschte das Börsenbarometer allerdings wieder auf den Vortagsendstand zurück, sodass per Saldo erneut eine Nullrunde zu Buche stand. An Gründen dafür mangelte es nicht:

Die Anleger dies- und jenseits des Atlantiks (der Dow fiel erstmals seit sechs Sitzungen unter 20.900 Punkte) bleiben derzeit konsequent in Deckung, solange keine klaren Ansagen der EZB (Pk heute um 14:30 Uhr) oder der Fed zur weiteren Geldpolitik (nächsten Mittwoch) erfolgen. Zudem wartet mit dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag ein weiteres Pfund, das die Märkte beeinflussen könnte. Den Kursen stehen also nach wie vor beide Richtungen offen:

Auf der Oberseite müsste der DAX als Minimalziel die 12.000er-Barriere überwinden, wobei ernstzunehmende Kaufimpulse erst beim Ausbruch aus der Keilformation bei 12.100 in den Markt kämen. Demgegenüber behalten die Kursziele auf der Unterseite ihre Gültigkeit, wobei ein Rücksetzer bis 11.800/11.850 unverändert trendbestätigend wirken dürfte. Erst bei einem Absturz in Richtung der 11.630er-Unterstützung müsste auch mit einer größeren Korrektur bis 11.375/11.400 gerechnet werden.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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