DAX-Analyse am Morgen: Richtung verzweifelt gesucht

0
Bildquelle: dieboersenblogger.de

Auch am gestrigen Dienstag fehlte dem deutschen Leitindex erneut die klare (Trend-)Richtung. Zunächst gaben die Kurse leicht nach – das Tagestief lag mit 11.935 Zählern nur unwesentlich über dem Tiefststand des Vortages – bevor der Index im späteren Verlauf ins Plus drehte und mit einem hauchdünnen Aufschlag (+0,1%) bei 11.966 Punkten aus dem Handel ging. Das bedeutet:

Die vielbeachtete 12.000er-Marke erwies sich erneut als eine Nummer zu groß für die deutschen Blue Chips. Stattdessen pendelten die Kurse in einer sehr engen Range um 11.950 Zähler, womit klare Trendsignale abermals Mangelware blieben. Die Risikoaversion der Anleger scheint demnach aktuell zuzunehmen, dabei ist die charttechnische Ausgangslage unverändert:

Auf der Unterseite könnte ein schneller Rücksetzer in Richtung 11.800/11.850 einerseits trendbestätigend wirken und anderseits auch (als positiven Nebeneffekt) das offene Gap zwischen 11.854 und 11.914 Zählern schließen. Auf der Oberseite würde ein neuerlicher Sprung über 12.000 (idealerweise per Schlusskurs) dagegen sofort Aufwärtspotenzial bis zum Jahreshoch (12.083 Punkte) eröffnen. Größere charttechnische Kaufsignale würden allerdings erst aktiviert werden, wenn dem DAX auch der Sprung aus dem Keilmuster über 12.100 Zähler gelingt. Mögliche Impulse könnten sich heute aus dem ADP-Beschäftigungsreport (14:15 Uhr) ergeben, der erste Hinweise auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag liefern dürfte.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


TEILEN

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here