Um 5: DAX und Dow ohne Impulse – Nachdenken über Trump und Yellen

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Ein bisschen Trump ist gut, zu viel Trump wäre schädlich. Wachstumsfördernde Fiskalprogramme in einer bereits gut laufenden US-Wirtschaft könnten die Märkte auf die Idee bringen, dass die Notenbank ihren Mandaten hinterherhinkt und bald die Zinsen in hohem Tempo anheben muss. Denn die Geldpolitik muss dann aktiv werden, wenn die Inflation stärker anzieht. Insofern wäre es gut, wenn Trumps politische Pläne nicht allzu schnell umgesetzt würden.

Das wäre gerade für den Deutschen Aktienindex negativ, denn dann müsste die EZB ihre QE-Programme früher reduzieren als es der Markt erwartet. Ein schneller Zinsanstieg wäre die fatale Folge für hochverschuldete Eurozonen-Länder, die dann in finanzielle Nöte geraten würden.

Es ist nicht verwunderlich, dass die Rally an der Wall Street genau an dem Punkt zum Halten kam, als die Chefin der amerikanischen Notenbank vergangenen Freitag von „vorsorglichen Zinsanhebungen“ sprach. Dieser Begriff ist ein Seitenhieb auf das Trump-Team, das „pro Wachstum“ eingestellt ist, es doch nicht zu übertreiben. Und es ist ein Signal, dass die Rally an der Wall Street an ihre Grenzen gestoßen sein könnte.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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