Die Deutsche Bank braucht Geld

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Bildquelle: Pressebild Deutsche Bank AG

Die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) will erneut das Kapital erhöhen. Dazu sollen 687,5 Millionen neue Aktien ausgegeben werden. Das Grundkapital dürfte, wenn alles gut läuft, 8 Mrd. Euro und die Kernkapitalquote auf 14,1 Prozent steigen.

Immer wieder haben wir darauf hingewiesen, dass eine Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank kein reiner Spaß wird. Der Hauptgrund dafür ist die – zu Recht – desaströse Bewertung der Aktie. Bei einem derzeitigen Eigenkapital von 62,7 Mrd. Euro wird die Aktie an der Börse lediglich mit 26,4 Mrd. Euro bewertet [Kurs-Buchwert-Verhältnis]. Das sind gerade einmal 42 Cent pro einem Euro Eigenkapital. Man hat eben schon Schlimmes erwartet, in Form weiterer hoher Verluste und/oder Verwässerung.

Deutsche-Bank-Chart: finanztreff.de

Bei der Deutschen ist nun beides eingetroffen. Zuletzt (Geschäftsjahr 2016) hat es die Führung der Bank, freilich beschwert durch allerlei Altlasten, geschafft, aus Erträgen von 30,0 Mrd. Euro einen Verlust von 1,356 Mrd. Euro zu erwirtschaften. In der Vergangenheit schwebten wohl manche Führungskräfte scheinbar schon so hoch, dass sie dabei die Realität aus den Augen verloren haben – oder sie hatten nur ihre Boni im Blick. Nun will die Deutsche Bank sich für die Zukunft rüsten und braucht dafür Geld.

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressebild Deutsche Bank AG

 


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