OMV wird mutiger

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Bildquelle: Pressefoto OMV

Die Aktie des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV (WKN: 874341 / ISIN: AT0000743059) profitierte zuletzt von der Einigung der OPEC auf eine Förderkürzung. Zudem hilft dem ATX-Unternehmen ein Sparprogramm, sich auf niedrigere Ölpreise einzustellen. Jetzt will man aber auch wieder angreifen.

Aus diesem Grund kauft OMV einen 24,99 Prozent schweren Anteil am Juschno Russkoje Gasfeld in Westsibirien. Verkäufer ist das deutsche Energieunternehmen Uniper (WKN: UNSE01 / ISIN: DE000UNSE018), das damit seine Verschuldung nach unten fahren will. Der Kaufpreis beträgt umgerechnet 1,75 Mrd. Euro. Mit dem Abschluss der Transaktion wird bis zum Jahresende gerechnet. OMV geht es unter anderem um eine Senkung seiner Produktionskosten und den besseren Zugang zum wichtigen russischen Markt.

OMV-Chart: finanztreff.de

Dabei kann OMV wieder etwas aggressiver vorgehen, nachdem das Unternehmen 2016 dank der Reaktionen auf die Branchenkrise unter dem Strich wieder einen Gewinn verbuchen konnte. Dieser Umstand löste positive Reaktionen am Markt aus. Die OMV-Aktie gehört seit Jahresbeginn 2017 zu den Top-Performern im ATX. Es bleibt jedoch die Frage, ob die jüngsten OPEC-Maßnahmen die Ölpreise weiter stützen können. Die anfängliche Erholungsrallye beim Rohölpreise kommt derzeit nicht voran.

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Bildquelle: Pressefoto OMV


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