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Was bedeutet der Viertel-Milliarden-Deal für voestalpine?

Die Aktie des österreichischen Technologie- und Stahlkonzerns voestalpine (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503) konnte sich zuletzt trotz kleinerer Gewinnmitnahmen insgesamt sehr gut entwickeln. Das ATX-Unternehmen profitierte unter anderem von guten Geschäften mit der Automobilindustrie. Jetzt konnte voestalpine einen weiteren bemerkenswerten Erfolg verkünden.

Demnach zahlt sich die Eröffnung der weltweit ersten „phs-directform“-Anlage in Schwäbisch Gmünd, Deutschland im Juli 2016 bereits jetzt aus. Auf das neuartige Fertigungsverfahren von höchstfesten Karosserieteilen in nur einem einzigen Prozessschritt, das dort zum Einsatz kommt, setzt laut Konzernangaben nun auch ein europäischer Premiumautomobilhersteller im Rahmen eines Viertel-Milliarden-Euro-Auftrages.

Um diesen aktuellen Großauftrag abzuwickeln, investiert die voestalpine bis zum Sommer 2017 erneut 13 Mio. Euro in die Erweiterung des Standortes in Baden-Württemberg und schafft damit nicht nur 40 neue Arbeitsplätze, sondern forciert einmal mehr ihre Expansion im Automotive-Bereich. Am 6. März erfolgt der Spatenstich für das neue Projekt, heißt es weiter.

voestalpine-Chart: finanztreff.de

Im Zuge des 250-Millionen-Euro schweren Auftrages werden verschiedene höchstqualitative Struktur- und Außenhautteile sowohl für eine Sportwagen- als auch für eine Elektrofahrzeugserie eines namhaften Herstellers produziert. Bereits im Sommer 2017 soll die Produktion dieser Komponenten und Module anlaufen, die künftig in insgesamt 300.000 Fahrzeugen verbaut werden.

Damit entfernt sich voestalpine noch weiter vom reinen, klassischen Stahlproduzenten früherer Tage. Dies ist umso erfreulicher, wenn man bedenkt, dass die europäische Stahlbranche mit verschiedenen Problemen wie einen anhaltenden Preisdruck infolge eines Überangebots zu kämpfen hat. Anleger haben die breitere Aufstellung zuletzt honoriert.

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Bildquelle: Pressefoto © voestalpine


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