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Ströer-Aktie: Aufwärtstrend gerechtfertigt

Wer als Aktionär Ruhe und Beschaulichkeit sucht, der ist bei dem Werbeflächenvermarkter Ströer  (WKN: 749399 / ISIN: DE0007493991) sicherlich nicht gut aufgehoben. Beispiel April 2016: Der Short-Seller Muddy Waters (trübe Wasser) nimmt sich Ströer an.

Ströer-Chart: finanztreff.de

Wie das so ist bei Short-Seller wird so ziemlich alles, was das Unternehmen tut und sagt in Zweifel gezogen, schließlich möchte der Leerverkäufer den Kurs nach unten bringen [um vielleicht dann günstig wieder einzusteigen]. Bei Ströer war das ähnlich. Hauptvorwurf damals: Das Geschäftsmodell laufe nicht. Ergebnis: Der Kurs bricht um mehr als 30 Prozent ein. Zwar kommt es danach zu einer Kurserholung, aber zu einer nachhaltigen Wende fehlt der Aktie dann doch die Kraft. Der Kurs gibt bis zum Jahresende weiter nach, bis auf annähernd 34 Euro. Erst dann gelingt die Wende und im Februar wird sogar der längerfristige Abwärtstrend überwunden. Muddy Waters ist inzwischen als Leerverkäufer bei Ströer draußen [Stand 2. März 2017]. Auf der Short-Seite engagiert sind bei Ströer noch: JPMorgan AM, Lansdowne Partners und Blue Ridge Capital.

Der aktuelle Aufwärtstrend ist durchaus gerechtfertigt. Ströer hat sich 2016 gut entwickelt. Erstmals wurde sogar die Umsatzmarke von 1Mrd. Euro geknackt und der Jahresüberschuss legte von 107 auf 157 Mio. Euro zu.

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Bildquellen: Thomas Schumm / dieboersenblogger.de


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