Newmont Mining: Ertragslage wieder deutlich verbessert

0
2.105 views
Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bundesbank

Der Goldpreis und die Aktienkurse großer Goldminenbetreiber bewegten sich seit Ende 2016 fast im Gleichschritt nach oben. Die Minenunternehmen profitierten dabei nicht nur von höheren Goldnotierungen, sondern leisteten durch Einsparungen ihren eigenen Beitrag.

Die Newmont Mining Corp. (WKN: 853823 / ISIN: US6516391066) mit Sitz in Denver, Colorado ist einer der größten Goldproduzenten weltweit. Die Haupttätigkeit des amerikanischen Unternehmens ist die Förderung von Gold. Im Besitz sind ganz oder teilweise Goldminen in den USA, Australien, Peru, Indonesien und in Ghana. Zum globalen Bergbauunternehmen gehören ebenfalls einige Minen in Neuseeland und Mexiko sowie zusätzlich kleinere Minen für Silber, Kupfer und Zink rund um den Globus.

Das im Jahr 1916 in New York gegründete Unternehmen fördert jährlich etwa 5 Millionen Unzen (141.000 kg) Gold und hält Reserven von über 90 Millionen Unzen (2.800.000 kg) Gold. Über 70 Prozent der Produktion des Unternehmens kommen aus Nord- und Südamerika. Newmont Mining ist zudem das führende Goldbergbauunternehmen in Australien.

Frische Zahlen bei der Jahresabschlusspräsentation am 21. Februar 2017

Aus den am 21. Februar 2017 veröffentlichten Finanzergebnissen des Unternehmens für das letzte Quartal und für das Gesamtjahr 2016 geht hervor, dass das Unternehmen im Dezemberquartal bzw. im gesamten Jahr 2016 einen Umsatz in Höhe von 1,8 Milliarden bzw. 6,7 Milliarden US-Dollar generierte. Im Zeitraum von Oktober bis Dezember wurden 1,3 Millionen Unzen Gold produziert, was in einem zurechenbaren Gesamtjahresausstoß von 4,9 Millionen Unzen resultierte.

Der adjustierte Nettogewinn belief sich demnach im Dezemberquartal auf 133 Millionen US-Dollar bzw. 0,25 US-Dollar je Aktie und im gesamten Geschäftsjahr auf 619 Millionen US-Dollar bzw. 1,16 US-Dollar je Aktie. Newmont Mining verzeichnete in den beiden Zeiträumen einen operativen Cashflow aus fortgesetzten Operationen in Höhe von 590 Millionen respektive 1,9 Milliarden US-Dollar. Das adjustierte EBITDA erreichte 629 Millionen bzw. 2,4 Milliarden US-Dollar.

Fundamentale Goldförderkosten von 918 US-Dollar pro Unze

Eine wichtige Kennzahl für Goldminenbetreiber sind die All-In Sustaining Costs (AISC). Dies sind die nachhaltigen Produktionskosten je Unze nach dem Standard des World Gold Councils. Vor dem Hintergrund der schlechten Vergleichbarkeit verschiedener Kostenbegriffe je Minengesellschaft wurden einheitliche Definitionen verabschiedet. Die AISC sollen die dauerhaften Produktionskosten wiedergeben und Verzerrungen durch einmalig anfallende Kosten vermeiden.

Im Vergleich zu den anderen Produzenten hat Newmont Mining mit 918 US-Dollar zwar höhere Kosten pro Unze, allerdings lag der Vergleichswert ein Jahr zuvor noch bei 1.036 Dollar. Insofern ist die Lage weiterhin etwas schwieriger als bei den Konkurrenten, grundsätzlich hat sich die Ertragslage aber auch bei Newmont Mining wieder deutlich verbessert. Der weitere Verlauf bleibt dennoch abzuwarten.

Einflussfaktor Nummer 1: Der Goldpreis

Gold handelt zum Wochenauftakt weiterhin auf dem Dreieinhalb-Monatshoch bei 1.255 US-Dollar. Zur jüngsten positiven Goldpreisentwicklung haben zuletzt verschiedene Aspekte beigetragen wie beispielweise die Unsicherheiten rund um die in diesem Jahr anstehenden Wahlen in Europa…

Weiter geht es auf dem Vontobel-Blog.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bundesbank


HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here