Heard in New York: Indizes im Korrekturmodus trotz guter Konjunkturaussichten

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[ad#Google Adsense XL-rechts]Die amerikanischen Aktienindizes befinden sich am heutigen Dienstag im Korrekturmodus. Allerdings fallen die Verluste beim Dow Jones und S&P 500 deutlich niedriger aus als beim DAX und Euro Stoxx 50.

Kaum beachtet wurde heute die Bekanntgabe des Anstiegs des US-Verbrauchervertrauens im April 2010. Der entsprechende Index lag bei 57,9 Punkten, nachdem er im Vormonat revidiert noch bei 52,3 Zählern gelegen hatte. Volkswirte hatten einen Index-Stand von 53,5 Punkten erwartet. Das US-Verbrauchervertrauen ist ein bedeutsamer Konjunkturindikator, da circa 70 Prozent der amerikanischen Wirtschaftsleistung auf den Konsumsektor entfällt.

Ford ist wieder auf der Überholspur, aber die Aktie legt den Rückwärtsgang ein

Der Automobilhersteller Ford hat im ersten Quartal 2010 einen Milliarden-Gewinn erwirtschaftet hat, nachdem er im Vorjahreszeitraum aufgrund von Sonderbelastungen einen Verlust hinnehmen musste. Der Konzern profitierte von gestiegenen Absatzzahlen und konnte somit Konkurrenten wie General Motors, Chrysler und Toyota, die zum Teil unter massiven Rückrufaktionen zu leiden hatten, Marktanteile abjagen. Ebenfalls erfreulich: Für das gesamte Geschäftsjahr hat das Ford-Management einen soliden Gewinn in Aussicht gestellt. Dennoch büßte die Aktie des Automobilgiganten rund fünf Prozent ihres Wertes ein.

UPS punktet mit einem respektablen Gewinnanstieg

Auch beim Logistikkonzern UPS brummte im diesjährigen Auftaktquartal das Geschäft. Wie der Konzern heute erklärte, erhöhte sich der Umsatz um 7,2 Prozent auf 11,73 Milliarden Dollar. Der Gewinn kletterte um fast 33 Prozent von 401 Millionen Dollar oder 40 Cents je Aktie auf nun 533 Millionen Dollar bzw. 53 Cents pro Aktie. Bereinigt um Sondereffekte belief sich das EPS auf 71 Cents, während Marktbeobachter zuvor ein EPS von 58 Cents geschätzt hatten. Trotzdem verbilligte sich der UPS-Anteilschein um rund 2,9 Prozent.

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3M-Management blickt optimistisch in die Zukunft

Der Mischkonzern 3M hat mit seinen Zahlen für das erste Quartal 2010 die Erwartungen übertroffen und zudem die Planzahlen für das Gesamtjahr angehoben. Im Berichtszeitraum lag der Umsatz mit 6,35 Milliarden Dollar über dem Vorjahreswert von 5,09 Milliarden Dollar. Beim Nettoergebnis wurde ein deutlicher Anstieg 1,29 Dollar je Aktie verzeichnet, nachdem der Konzern im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 0,74 Dollar erzielt hatte. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten lag der bereinigte Gewinn je Aktie im Berichtszeitraum bei 1,40 Dollar. Für das laufende Fiskaljahr erwartet das 3M-Management ein bereinigtes EPS von 5,40 bis 5,60 Dollar, nachdem es zuvor einen bereinigten Gewinn von 4,90 bis 5,10 Dollar je Aktie in Aussicht gestellt hatte. Analysten gehen für das laufende Fiskaljahr von einem EPS von 5,16 Dollar aus. Die 3M-Aktie verteuerte sich um rund 1,1 Prozent.


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