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DAX-Analyse am Morgen: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Nach dem heftigen 200-Punkte-Absturz vom vergangenen Freitag wagte sich der DAX zum Wochenbeginn kaum aus der Deckung. In Zahlen ausgedrückt, bedeutet dies: Tageshoch bei 11.861, das -tief bei 11.793 und zum Schluss ein Plus von 0,16% mit einem Endstand von 11.823 Zählern. Die Entscheidung über den weiteren Kursverlauf wurde damit auf einen anderen (Handels-)Tag verschoben. Und dieser Tag könnte schon heute sein:

Denn mit großer Spannung erwarten die Anleger dies- und jenseits des Atlantiks die Rede Donald Trumps vor dem Kongress. Schließlich will der US-Präsident dabei unter anderem konkrete Aussagen zur geplanten und mehrfach angekündigten Steuerreform machen. Vor dem wichtigen Termin hielten sich auch die Käufer an der Wall Street gestern überwiegend zurück, und die US-Indizes traten per Saldo auf der Stelle. Damit bleibt die Ausgangslage im DAX unverändert:

Sofern der deutsche Leitindex wieder an die Aufwärtsbewegung der Vorwoche anknüpfen kann (wofür eine schnelle Rückeroberung der Volumenkante bei 11.850 erforderlich wäre), würde die 12.000er-Hürde erneut als Kursziel in den Fokus rücken. Auf der Unterseite hingegen droht eine Ausweitung der Verkaufsimpulse, sobald das Börsenbarometer unter 11.775 abrutscht. Als nächste Haltezonen sind dann die Bereiche um 11.630 und darunter bei 11.400 Punkten zu nennen.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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