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Nordex-Aktie: Noch ein Tiefschlag

Ende vergangener Woche wurde die Frage aufgeworfen, ob uns in Bezug auf Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) weitere negative Überraschungen erwarten könnten. Neue Kurszielsenkungen für die im TecDAX gelistete Nordex-Aktie sind nach den jüngsten Negativschlagzeilen keine Sensation, sie tun trotzdem weh.

Genauso wie bei den Barclays-Analysten hat man sich nun auch bei den Marktexperten bei Kepler Cheuvreux gleich eine Stufe gespart und das Rating für die Nordex-Aktie von „Buy“ auf „Reduce“ nach unten geschraubt. Mit dem Kursziel ging es ebenfalls drastisch von 27,00 auf 11,50 Euro nach unten. Auf Analystenseite ist man der Ansicht, dass die Probleme für Nordex mit der jüngsten Prognosesenkung nicht aus der Welt sind, sondern eher noch schlimmer werden könnten.

Nordex-Chart: finanztreff.de

Dass es noch schlimmer geht, zeigte sich am Kursverlauf der Nordex-Aktie. Diese setzte ihren atemberaubenden Absturz am Montag fort. Es dürfte noch eine ganze Weile dauern, bis verlorengegangenes Anlegervertrauen zurückgewonnen werden kann. Schließlich fiel Nordex zuletzt gleich mehrfach in negativer Hinsicht auf. Zusätzlich scheint sich das Umfeld für die Erneuerbaren Energien mit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten nicht gerade verbessert zu haben.

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Bildquelle: Pressefoto Nordex/Ove Arscholl


3 Kommentare zu Nordex-Aktie: Noch ein Tiefschlag

  1. Warum wird einem solchen Vorstand nicht der Stuhl vor die Tür gesetzt.
    Wenn man im Herbst noch positive Zeichen aussendet, obwohl man es besser weiß. Das ist doch Betrug und verstösst gegen das Aktiengesetz bzw. die wahrheitsgemäße Veröffentlichungspflicht. Aber seit VW weiß man, daß die Herren mit der Nase ganz oben dafür noch belohnt werden.
    Hauptsächlich die Kleinen Aktionäre leiden nur darunter.

  2. Sollte dabei etwas nicht rechtmäßig gelaufen sein, wird es seitens BaFin ermittelt wird. VW zeigt ja, dass die Mühlen mahlen – wenn auch langsam…

  3. Helmut Perrin // 28. Februar 2017 um 16:23 //

    Zu Nordex und ganz allgemein: Wer in Aktien investiert, der muss sich
    leider auf Informationen anderer verlassen; das sind in der Regel so-
    genannte Analysten. Diese Damen und Herren genieren sich nicht, ein
    Kursziel heute mit 30 und eine Woche später mit 15 anzugeben nach dem
    Motto: Hab‘ ich doch schon immer gesagt. Man sollte die Kommentare dieser Idioten, die nichts weiter tun als die Auslassungen anderer
    „Analysten“ oder der Firmenvorstände zu wiederholen, schlicht igno-
    rieren und auf Aktiengeschäfte lieber verzichten. Und zu Nordex: die verkaufen ja keine Erfrischungsgetränke und können sich nach dem
    Sommerwetter richten. Die öffentliche Wertschätzung der erneuerbaren Energien hat überwiegend mit Politik zu tun und darauf ist kein Verlass. Was werden die Analysten übermorgen sagen, wenn die Chinesen
    oder E.on ein Übernahmeangebot machen bei dem Schnäppchenpreis?:
    Hab‘ ich doch schon immer gesagt! – Hat Nordex sich vielleicht so
    notleidend dargestellt, um ein solches Angebot zu befördern? Das sag‘ ich mal so, als schöpferisch denkender Analyst sozusagen.
    Helmut Perrin, Bremen

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