DAX-Analyse am Morgen: Erste Warnzeichen?

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der deutsche Leitindex ist am gestrigen Donnerstag erneut an der wichtigen 12.000er-Hürde gescheitert. Dabei starteten die Kurse vielversprechend in den Handel und schraubten sich zügig auf das Tageshoch bei 12.016 Punkten. Doch wie schon am Mittwoch, blieben die Anschlusskäufe im weiteren Verlauf aus, stattdessen drückten erste Gewinnmitnahmen den DAX auf sein Intraday-Tief bei 11.926. Zwar hielten sich die Verluste mit 0,4% auf den Endstand von 11.948 Zählern im Rahmen, dennoch:

Der gestrige Rücksetzer macht deutlich, wie anfällig der DAX aktuell gegen negative Impulse aus den USA ist. Die Schwäche an der Wall Street währte allerdings nicht lange – und so stand kurz nach dem Xetra-Schluss mit 20.841 Punkten im Dow Jones das nächste Allzeithoch auf der Anzeigetafel. Aber auch hier gilt:

Möglicherweise – mit sehr viel Konjunktiv versehen – nähert sich die Rallye allmählich ihrem (vorläufigen) Höhepunkt. Dafür spricht, dass an der Wall Street zwar noch neue Rekordstände erreicht werden, die Dynamik mittlerweile aber zu wünschen übrig lässt. Damit könnten für den DAX in den kommenden Tagen die Unterstützungen bei 11.800 (kleine Volumenspitze) und 11.630 (Volumenkante) in den Fokus rücken. Allerdings, denn auch dieses Szenario hat weiterhin Bestand, wäre bei einem Ausbruch über 12.000 Punkte jederzeit ein Angriff auf das alte Alltime-High bei 12.391 Zählern weiter möglich.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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