Before the Bell: Sorgen um Griechenland bremsen Märkte, DAX und US-Futures schwächer

0
1.467 views

[ad#Google Adsense XL-rechts]Der deutsche Aktienmarkt leidet heute unter der großen Unsicherheit bezüglich Griechenland. Die finanzielle Lage des Hellenstaates scheint sich mehr und mehr zuzuspitzen und in der EU, allen voran in Deutschland, ist die Unsicherheit groß, ob und welcher Form Hilfen sinnvollerweise gewährt werden. Zudem geht das Gespenst der Umschuldung um. Der financeBLOG sieht die Lage derzeit jedenfalls sehr kritisch und verweist auf die problematisch hohen Risikoaufschläge: 14% Rendite für zwei Jahre Griechenland(-Abenteuer).

GfK: Konsumklima in Frühlingslaune

Laut GfK (Pressemitteilung) hat sich das Konsumklima in Deutschland im April 2010 erneut verbessert. Demnach legten sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung deutlich zu. Dagegen verzeichnete die Anschaffungsneigung – wie schon im vergangenen Monat – geringe Einbußen, so die GfK. Der Gesamtindikator konnte von revidiert 3,4 Zählern im April auf 3,8 Punkte im Mai ansteigen. Der Konsum bleibt auch im Mai die Achillesverse der deutschen Wirtschaftserholung.

Deutsche Bank kann Milliardengewinn ausweisen

Wenig überraschendes kam heute von der größten deutschen Bank. Wie bereits die US-Konkurrenten konnte heute auch die Deutsche Bank einen Milliardengewinn ausweisen. Auch hier war das Investmentbanking Hauptauslöser der guten Zahlen. Richtiger Optimismus kommt aber am Markt nicht auf, denn die Angst ist groß, dass die europäischen Banken, v.a. auch die deutschen, von einer Schuldenreduzierung Griechenlands hart getroffen werden. Sicher einer der Hauptgründe, warum ein konkreter Ausblick nicht gegeben wurde. Aktuell geht es bei der Deutschen Bank-Aktie über 2 Prozent nach unten.

Texas Instruments schlägt Erwartungen, Markt bleibt vorsichtig

Erfreuliche Zahlen kamen bereits gestern von Texas Instruments. Zwar konnte der Halbleiterhersteller die Erwartungen des Marktes übertreffen, am Markt herrscht dennoch Vorsicht vor. Die Aktie notiert aktuell fast unverändert. Wie bereits im gestrigen Heard in New York zu lesen war, stieg der Umsatz um 54 Prozent und auch der Nettogewinn machte einen kräftigen Satz nach vorne.

[ad#Google Adsense L-links]

US-Futures im Minus

An der Wall Street richten sich heute die Blicke wieder einmal auf den Immobiliensektor. Denn es steht der S&P Case Shiller-Hauspreisindex für Februar auf der Agenda. Zudem folgt später das Verbrauchervertrauen des Conference Board für April. Bei den Quartalszahlen folgen nachbörslich u.a. Broadcom, Flextronics und JDA Software. Die US-Futures notieren derweil im Minus. Der NASDAQ-Future verliert 0,3%, der S&P-Future gibt 0,4% ab. Der DAX kann derweil ebenfalls nur ein Minus von 0,8% auf 6.283 Zähler aufweisen.


HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here