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Gestern, als der Deutsche Aktienindex die Schützenhilfe eines schwächeren Euro für die Fortsetzung des dynamischen Handelsstarts gebraucht hätte, blieb sie ihm verwehrt. Heute nun bekommt er sie mit einem Fall des Euro unter die Marke von 1,06 US-Dollar. Das sorgt für ein paar weitere Kursgewinne an der Frankfurter Börse. Allerdings heißt es generell erst einmal abwarten, wie die Wall Street in die Woche startet, die gestern noch wegen eines Feiertages geschlossen war.

Die Aufmerksamkeit der Anleger gilt nun auch immer stärker den Umfragen zu den französischen Präsidentschaftswahlen. Hier dürfte sich eine direkte Korrelation aufbauen. Steigende Zustimmungswerte Le Pens könnten zu einem weiter fallenden Euro führen. Der DAX würde am stärksten davon profitieren. Schließlich sind im Index vor allem Unternehmen enthalten, die stark vom Export abhängig sind. Die 12.000-Punkte-Marke ist damit noch nicht vom Tisch. Mit einer festen Wall Street könnte der Markt die Rally im Tagesverlauf fortsetzen, die er gestern eingeleitet hat.

Auch in Sachen US-Geldpolitik spricht vieles für einen weiter schwächeren Euro. Einige Mitglieder innerhalb der US-Notenbank sind scheinbar erpicht darauf, die Zinsen bei der nächsten Sitzung im März anzuheben. Das zöge gewisse Anpassungen nach sich, da sich die Märkte bislang noch auf den Mai als wahrscheinlichen nächsten Termin eingeschossen haben. Die Folgen: ein starker Dollar und ein schwacher Euro.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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