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Die Rally am deutschen Aktienmarkt heute Morgen hatte zwar Schwung, entpuppte sich aber im Tagesverlauf als nicht nachhaltig. Es fehlten ganz klar die Impulse von der Wall Street. Die Hoffnungen der Anleger stützen sich derweil auch auf eine schnelle Einigung in den Verhandlungen mit Griechenland. Wenn der IWF jetzt allerdings einen Rückzieher macht, könnten diese noch mehr in die Länge gezogen werden.

Zudem sorgte der wieder leicht schwächere Euro für Kauflaune an der deutschen Börse. Die Parität zum US-Dollar ist noch nicht vom Tisch. Kommt sie, wäre dies der Turbo für den DAX. Kommt sie nicht und dreht die Gemeinschaftswährung wieder nach oben, wäre der Traum von neuen Rekorden beim DAX allerdings schnell wieder ausgeträumt.

Geht es nach der Inflation, könnten die großzügigen Zeiten einer Europäischen Zentralbank bald vorbei sein. Die heute veröffentlichten Erzeugerpreise für Deutschland sind im Jahresvergleich mit 2,4 Prozent weitaus stärker gestiegen als erwartet. Mit weiter steigenden Teuerungsraten würde EZB-Chef Draghi eines der wichtigsten Argumente für seine ultralockere Geldpolitik wegbrechen. Schützenhilfe für einen schwachen Euro wäre dann nicht mehr so ohne weiteres möglich.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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