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Um 5: DAX steckt impulslos fest – Euro fällt als Katalysator aus

Dem deutschen Aktienmarkt würde aktuell ein schwächerer Euro gut tun, aber genau das blieb der Devisenmarkt den Anlegern heute schuldig. Diese Woche hat einmal mehr klar gemacht, dass es kein wirklich starkes Auseinanderdriften der Zentralbanken dies- und jenseitig des Atlantiks geben wird.

Was sich die Märkte wünschen, sind klare Ansagen der Zentralbanken. Diese spielen aber auf Zeit, was für all jene, die auf einen echten neuen Trend beim Euro warten, zu einem Geduldsspiel wird. Der Euro schwankt von Tag zu Tag richtungslos hin und her. Heute überwog einmal mehr die Angst vor einer deutlichen Aufwertung. Weder die Fed noch die EZB haben es sonderlich eilig.

Die Europäische Zentralbank erkennt zwar an, dass die Inflation energiepreisbedingt steigt. Ob das dann aber zu Zweitrundeneffekten führt und damit Reaktionen erfordert, müsse man „über Monate“ beobachten. Das Protokoll heißt übersetzt, dass man in der EZB über eine Veränderung der Geldpolitik nicht wirklich nachdenkt.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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