Bildquelle: dieboersenblogger.de

Auch zum Wochenschluss konnte der DAX die positiven Impulse der übrigen Märkte nicht in nennenswerte Kursgewinne umsetzen. Zwar starteten die Blue Chips kraftvoll in den Freitag und kletterten zwischenzeitlich sogar über die 11.700er-Marke (Top bei 11.711), doch was stark begann, ließ in der Folge deutlich nach:

Während an der Wall Street und hierzulande auch im MDAX die nächsten Rekordhochs markiert wurden, standen beim DAX zu guter Letzt „nur noch“ +0,21% auf 11.667 Punkte zu Buche. Wieder einmal kam der deutsche Leitindex also nicht aus dem oft zitierten „Quark“, und es bleibt fraglich, ob der Befreiungsschlag in der neuen Woche gelingt. Dafür müssten nämlich die bekannten Chartmarken in Form von 11.775/11.800 (kleine Volumenspitze) und 11.893 (aktuelles Jahreshoch) angesteuert und überboten werden.

Diese Aufgabe ist im derzeit positiven Umfeld zwar theoretisch machbar, doch es gilt, auf die kleinen Warnsignale am Rande zu achten. So wechselte die Mehrheit der Privatanleger laut dem Euwax Sentiment (Börse Stuttgart) erstmals seit Anfang Dezember wieder ins Bullenlager. Dieser Stimmungswechsel war in der Vergangenheit oft genug ein Indiz für eine bevorstehende Korrektur oder zumindest eine ausgeprägte Seitwärtskonsolidierung. Allerdings drohen größere Abwärtsimpulse erst, wenn der DAX per Tagesschluss wieder unter 11.600 Zähler rutschen würde.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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