Um 5: DAX bleibt in Bärenhand – Wall Street traut dem Braten nicht

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Es bleibt auch am heutigen Mittwoch dabei: Mögliche positive Impulse fehlen, die Unsicherheit vor dem Hintergrund immer noch undurchsichtiger Strategien eines Donald Trump aber auch im Vorfeld wichtiger Wahlen in Europa bleibt. Das Ergebnis: Der Deutsche Aktienindex kommt nicht vom Fleck, die Tendenz bleibt eher abwärts gerichtet.

Den europäischen Aktien sitzt ganz klar das Superwahljahr 2017 im Genick. Mit weiteren anti-europäischen Richtungswechseln wächst die Gefahr eines Auseinanderbrechens der Eurozone. Diese Unsicherheit macht europäische Aktien aktuell aus Chance-Risiko-Aspekten gegenüber US-Aktien unattraktiv.

Und auch den Käufern an der Wall Street wurde gestern die rote Karte gezeigt, als sie auf neue Rekordhochs ausbrechen wollten. Die Enttäuschung über den Fehlversuch wirkt bis heute nach. Ohne die Rückendeckung aus New York wollte sich auch am deutschen Aktienmarkt niemand so richtig aus der Deckung wagen. In New York fragt man sich, ob die Nachrichtenlage es jetzt schon rechtfertigt, die Rally fortzusetzen.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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