Um 10: DAX kann Wall Street nicht folgen – Superwahljahr im Genick

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Plötzlich scheint die magisch-positive Wirkung eines schwachen Euro auf den Deutschen Aktienindex wie verflogen. Aktuell übersetzen die Anleger die Euroschwäche mal wieder mit Angst vor der Zukunftsfähigkeit der Gemeinschaftswährung – und das mit Hinblick auf die bevorstehenden politischen Entscheidungen in Europa auch nicht ganz zu Unrecht.

Korrelationen wie zwischen Euro und DAX können mal stärker oder mal schwächer ausfallen oder sich wie aktuell gänzlich umkehren. Euro-Aktien sitzt ganz klar das Superwahljahr 2017 im Genick. Mit weiteren anti-europäischen Richtungswechseln wächst die Gefahr eines Auseinanderbrechens der Eurozone. Diese Unsicherheit macht europäische Aktien aktuell aus Chance-Risiko-Aspekten gegenüber US-Aktien unattraktiv.

Gutes Beispiel: Der Dow Jones stieg gestern auf ein neues Rekordhoch. Wir bewegen uns damit in einer Welt der zwei Geschwindigkeiten. Es ist gut vorstellbar, dass wir in den nächsten Wochen Tage erleben werden, an denen die Wall Street steigt, aber der DAX fällt. Denn auch die Korrelation zwischen der Wall Street und dem deutschen Aktienmarkt ist nicht in Stein gemeißelt.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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