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DAX-Analyse am Morgen: Es wird weiter geschaukelt

Nach dem verkorksten Wochenauftakt starteten die deutschen Blue Chips am gestrigen Dienstag zunächst eine veritable Gegenbewegung (Tageshoch bei 11.606). Doch zur Schlussglocke bröckelten die Gewinne sukzessive wieder ab, sodass letztendlich nur ein mageres Plus von 0,3% auf 11.549 Punkte in den Feierabend gerettet werden konnte. Dabei waren die Vorgaben aus Übersee hervorragend:

Mit neuen Allzeithoch bei nun 20.155 Zählern nahm der Dow Jones die Rekordjagd der vergangenen Wochen wieder auf, wobei im Nasdaq 100 ebenfalls ein frisches Alltime-High markiert wurde und der breiter gefasste S&P 500 nur hauchdünn unter dem bisherigen Höchststand blieb. In den USA klettern die Kurse also munter weiter, während hierzulande offenbar noch die Skepsis dominiert. Dabei stehen dem DAX unverändert alle Möglichkeiten offen:

Bei einem Ausbruch über 11.630 könnte der Leitindex durchaus zügig den volumenarmen Raum bis zur 11.800er-Marke durchqueren, allerdings gelten „echte“ Kaufsignale erst oberhalb des bisherigen Jahreshochs bei 11.893 Punkten, ansonsten droht die Ausbildung eines Verlaufhochs. Ein solches wäre bearish zu interpretieren, wodurch auf der Unterseite die Unterstützungen bei 11.440 und 11.375 wieder in den Fokus rücken würden. Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass der DAX vorerst in der altbekannten Seitwärtszange zwischen 11.500 und 11.630 Punkten gefangen bleibt und die Entscheidung über den weiteren Kursverlauf somit erneut vertagt.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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