DAX-Analyse am Morgen: Nichts Genaues weiß man nicht

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Sehr fest und nur knapp unter den jüngsten Rekordständen sind die US-Indizes am Freitag ins Wochenende gegangen. Der Dow Jones sprang dabei (übrigens wieder per Gap) zurück über die vielbeachtete 20.000-Punkte-Marke und steht nun (dem Zauberwort Deregulierung sei Dank) kurz davor, den vorherigen Hausse-Trend fortzusetzen.

Donald Trumps Börsenparty könnte also trotz aller Bedenken in eine neue Runde gehen, auch wenn am deutschen Aktienmarkt zunächst noch Katerstimmung herrschte. Der DAX legte zwar ebenfalls ein paar Punkte zu, blieb aber einmal mehr bei 11.650 Punkten hängen. Der Chart spricht also trotz der positiven US-Vorgaben hierzulande noch keine allzu bullishe Sprache. Und ob sich daran so schnell etwas ändert, bleibt fraglich.

Grundsätzlich gilt: Das Volumenprofil lässt theoretisch einen Anstieg bis 11.775 Zähler zu. Doch neue „Long-Signale“ werden erst oberhalb von 11.893 aktiviert – also dann, wenn der DAX das Jahreshoch UND die obere Begrenzung des Januar-Kanals hinter sich lassen kann. Die Folge wäre allerdings das unsaubere Ende einer charttechnisch eher halb garen Korrektur, die den DAX unterhalb von 11.550 eigentlich bis 11.440 oder 11.375 hätte drücken sollen. Das war jedoch (bislang) nicht der Fall, weshalb man jetzt schlichtweg abwarten muss, ob die Bullen aus den positiven Vorgaben tatsächlich etwas Schönes bauen können.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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