Heard in New York: Dow Jones schließt auf Tageshoch, IBM hebt Prognose an

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[ad#Google Adsense XL-links]Nach dem schwachen Wochenausklang am Freitag war die Verunsicherung auch heute noch mit Händen zu greifen. Gute Konjunktur- und Quartalszahlen sorgten für einen freundlichen Start in den Wall-Street-Handel. Im weiteren Verlauf rutschten die Kurse wieder ins Minus, um nach einem schönen Endspurt doch noch im grünen Bereich zu schließen. Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 0,67 Prozent praktisch auf Tageshoch bei 11.092,05 Punkten. Nach Handelsende präsentierte dann noch IBM seine Quartalszahlen.

Citigroup erzielt Milliardengewinn

Für den freundlichen Auftakt zeichnete vor allem die Citigroup verantwortlich, die mit ihren Zahlen für eine positive Überraschung sorgte. Aufgrund geringerer Rückstellungen für Kreditausfälle erzielte die Bankgesellschaft einen unerwartet hohen Nettogewinn von 4,43 Mrd. Dollar bzw. 15 Cents je Aktie. Im Vorjahr hatte man noch einen Verlust von 966 Mio. Dollar bzw. 18 Cents je Aktie ausgewiesen. Analysten hatten gerade einmal eine „schwarze Null“ prognostiziert. Die Quittung der Börsianer: Die Citigroup-Aktie schloss mit einem satten Plus von 7 Prozent.

Goldman Sachs gibt die Richtung vor

Den Markt wirklich bewegen konnte die Citigroup jedoch nicht. Die Richtung für den Gesamtmarkt gab stattdessen Goldman Sachs vor. Die Betrugsanklage gegen die Investmentbank hatte am Freitag die Börsen abrutschen lassen. Solange der Aktienkurs von Goldman im Minus lag, notierten auch die Börsen im roten Bereich. Als die Papiere ins Plus drehten, ging auch der Gesamtmarkt auf Erholungskurs. Letztlich schloss die Goldman-Sachs-Aktie mit einem Plus von knapp 2 Prozent. Spannend wird es am Dienstag, wenn die Investmentbank ihre Zahlen für das abgelaufene Quartal präsentiert.

IBM-Zahlen besser als erwartet, Jahresprognose angehoben

Nach Handelsende kamen die Zahlen von IBM. „Big Blue“ konnte die Erwartungen des Marktes übertreffen. So stieg der Umsatz im ersten Quartal um 5 Prozent auf 22,9 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn verbesserte sich um 13 Prozent auf 2,6 Mrd. Dollar bzw. 1,97 Dollar je Aktie. Analysten hatten ein EPS von 1,93 Dollar und Erlöse von 22,75 Mrd. Dollar erwartet. Gut fiel auch der Ausblick aus: Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr wurde von 11,00 von 11,20 Dollar je Aktie angehoben.

Gut, aber nicht gut genug?

Nachbörslich gibt die IBM-Aktie dennoch um 2 Prozent nach. Angesichts der derzeit wieder vorherrschenden Unsicherheit bei den Anlegern ist nicht auszuschließen, dass die Zahlen zwar gut, aber nicht gut genug ausgefallen sind. Die Gefahr, dass es kurzfristig zu weiteren Einbußen, ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Nach der jüngsten Aufwärtsbewegung wäre das aber auch kein Beinbruch, oder? Lassen wir uns überraschen, wie es am Dienstag an den Börsen weitergeht. Zahlen stehen jedenfalls wieder reichlich an.


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