Before the Bell: Airlines wegen Luftraumsperrung im Fokus, DAX und US-Futures im Abwärtstrend

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[ad#Google Adsense L-links]Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich auch zu Beginn der Woche von seiner schwachen Seite. Nach den herben Abschlägen am Freitag setzt sich der Abwärtstrend weiter fort. Vielfach scheint sich der Trend von den Gewinnmitnahmen durchzusetzen. Für eine Überraschung sorgt erneut der Bankensektor. Diesmal allerdings positiv. Der einstige Marktführer Citigroup konnte mit einem hohen Gewinn den Markt überraschen. In der Folge kann die Citigroup-Aktie in Frankfurt auch rund 4 Prozent zulegen. Der Gesamtmarkt kann aber noch nicht davon profitieren und leidet weiterhin unter dem Goldman-Schock vom Freitag.

Die Aschewolke und die Börse

Die isländische Aschewolke ist ja seit Tagen das Gesprächsthema Numer eins in Deutschland. Wenn selbst die Kanzlerin quasi „zu Fuß“ von Rom nach Berlin heimkehren muss zeigt nur wie ernst die Lage wirklich ist. Eine tagelange Sperrung des Luftraums wird auch an den betroffenen Unternehmen nicht spurlos vorbeigehen. Die Lufthansa versucht bereits verzweifelt Argumente für eine schnelle Öffnung des Luftraums zu finden. Bislang jedenfalls vergeblich. Betroffen sind aber nicht nur Airlines, sondern auch die Flughafenbetreiber. Die Aktie des deutschen Branchenrprimus Fraport muss heute zwar „nur“ 2 Prozent nachgeben, allerdings sind die Auswirkungen auch noch nicht en detail abzusehen. Ganz anders bei den Fluggesellschaften. Die Aktien von Lufthansa und Air Berlin verlieren rund 4 Prozent, schließlich drohen den beiden größten deutschen Airlines jeden Tag Millioneneinbußen. Ganz anders dagegen das Bild bei den Autovermietern. Der deutsche Branchenführer Sixt erlebt einen zweiten Frühling und freut sich über fast vollständige Auslastungsquoten. Auch der US-Branchenführer Hertz erlebt ähnliches. Beide Aktien legen rund 5 Prozent zu.
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US-Futures deutlich im Minus

Nach dem Goldman-Schock am Freitag (siehe Heard in New York vom Freitag) herrscht auch zu Wochenbeginn Unruhe vor. Mit Spannung wartet man auf die Frühindikatoren für März. Bei den Quartalszahlen schaut man besonders auf die nachbörslich anstehenden IBM-Zahlen zum ersten Quartal 2010. Analysten erwarten einen EPS-Anstieg von 1,73 Dollar auf 1,90 Dollar. Beim Umsatz wird ein Plus von 21,71 Mrd. Dollar auf 22,75 Mrd. Dollar erwartet. Die US-Futures tendieren derweil deutlich schwächer. Der S&P 500 verliert 0,6 Prozent und der NASDAQ gibt 0,3 Prozent ab. In Frankfurt notiert der DAX bei 6.153 Punkten (-0,5 Prozent).


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