Volkswagen: Einiges zu tun

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) hat mitgeteilt, dass es einen Wechsel im obersten Management geben soll. Und zwar scheidet mit Wirkung heute = 31. Januar 2017 Vorstandsmitglied Dr. Christine Hohmann-Dennhardt aus ihrem Amt aus. Sie war damit 13 Monate (Amtsantritt 1.1.2016 laut VW) in ihrem Amt als Mitglied des Vorstandes der Volkswagen AG, im Ressort „Integrität und Recht“.

VW-Chart: finanztreff.de

Und da gab es wahrscheinlich einiges zu tun, man denke an die „Abgaswerte-Krise“. Frau Hohmann-Dennhardt hat laut VW „Verbesserungen in den Compliance-Strukturen des Konzerns auf den Weg gebracht“. Und sie war laut VW auch verantwortlich für „eine Kampagne zur Förderung der Integritätskultur im Konzern“. Warum hat sie dann doch ihren sprichwörtlichen Hut nehmen?

Wechsel beim Vorstandsposten „Integrität und Recht“ – die Details

Offensichtlich gab es Differenzen! Denn es wurden nicht die oft zitierten „persönlichen Gründe“ für das Ausscheiden aus dem Vorstandsposten genannt, sondern es hieß, man trenne sich „aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über Verantwortlichkeiten und die künftigen operativen Arbeitsstrukturen in ihrem Ressort.“ Was das nun bedeuten mag? Volkswagen versichert, man werde „mit Nachtruck den Wandel im Denken und Handeln vorantreiben“. Noch unverbindlicher und nichtssagender zu werden ist durchaus schwierig. Immerhin besteht bei einer Sache Klarheit: Nachfolgerin im betreffenden Vorstandsamt wird laut VW die Diplom-Ökonomin Hiltrud Werner.

Und hier noch das Zitat zum Tag:

„Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.“ – Epiktet

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Bildquelle: Michael Vaupel / Pressefoto Volkswagen


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