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Der Deutsche Aktenindex feierte heute noch ein wenig die Freude über die Gesprächsbereitschaft der Briten nach und reagierte zudem auf den schwächeren Euro. Die Marke von 11.600 Punkten scheint aber weiter nur schwer überwindbar. Den ganzen Handelstag über war die Zurückhaltung der Investoren spürbar.

Denn mit der Amtseinführung von Donald Trump und der Rede von EZB-Chef Mario Draghi hält diese Woche noch beeindruckende Termine bereit, die für hohe Schwankungen sorgen können. Mario Draghi kann man da noch einigermaßen kalkulieren. Er wird vermutlich die jüngst gestiegenen Inflationsanstiege würdigen, aber dennoch am bestehenden QE-Programm festhalten. Das kann sich dahingehend auswirken, dass der Euro stärker wird, sollten sich seine Worte zu sehr nach einem möglichen Ende der ultra-expansiven Geldpolitik anhören.

Die Einlassungen Donald Trumps dagegen gleichen mittlerweile aber dem Griff in die Wundertüte – man weiß im Vorfeld nie, was man bekommt.

Am Ölmarkt sorgt man sich über eine steigende Ölproduktion der Amerikaner als Reaktion der jüngsten Preissteigerungen. Die Rally bei Öl kommt damit irgendwann an einen Punkt, wo sie sich wegen einer steigenden amerikanischen Produktion selbst ein Ende setzt.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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