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Heard in New York: Dow Jones schließt über 11.000 Punkten, Alcoa kann Gewinnerwartungen treffen

[ad#Google Adsense L-rechts]Die Märkte dies- und jenseits des Atlantiks konnten zum Wochenstart nicht so richtig vom Fleck kommen. Nur mit Mühe konnte am Ende das Niveau vom Freitag gehalten bzw. überschritten werden. Der Dow Jones schloss am Ende über der 11.000er Marke. Zwischenzeitlich hatte der US-Leitindex sich bis fast an die 11.030 Punkte heranpirschen können.

Griechenland beherrscht weiter Geschehen

Beherrschendes Thema war auch heute die Griechenlandkrise. Die Kredithilfen wurden zwar weitgehend als sinnvoll erachtet, aber zugleich auch nicht als wirkliche Lösung angesehen. Angesichts der Belastungen für den deutschen Steuerzahler kam auch harsche Kritik, u.a. Bund der Steuerzahler. Ein interessantes Interview hierzu bietet das Handelsblatt mit dem streitbaren Ekkehard Wenger, der u.a. davon ausgeht, dass die Eurozone in zehn Jahren nicht mehr existiert. (Das Interview). Weniger negativ ist dagegen ein Gastbeitrag von David Milleker im FTD-Wirtschaftswunder. Er sieht gute Chancen für den Euro, wenn „die Eurozone mit einem europäischen Steuersystem zum Ausgleich unterschiedlicher Konjunkturzyklen ergänzt“ wird. (FTD-Wirtschaftswunder: Wer nicht B sagen will, muss zahlen!).

US-Haushaltsdefizit geht deutlich zurück

Es waren heute die einzig bedeutenden Konjunkturdaten in den USA: Der US-Haushalt. Demnach lag das Haushaltsdefizit im März bei 65,4 Mrd. Dollar, während Volskwirte ein Etatloch von 62,0 Mrd. Dollar erwartet hatten. Allerdings ist die positive Überraschung (Drittelung gegenüber 2009) nicht einer wirtschaftlichen Aufhellung geschuldet, sondern auf niedrigere Gesamtkosten für das Bankenrettungspaket TARP zurückzuführen. Daher geht die Regierung auch davon aus, dass das Haushaltsdefizit im Gesamtjahr den bisherigen Rekordstand von 2009 von 1,4 Bio. Dollar überschreiten wird.

Alcoa profitiert von Aluminiumpreisanstieg

Der Aluminiumkonzern Alcoa hat heute traditionell die Berichtssaison eröffnet. Dabei konnte der Konzern angesichts gestiegener Aluminiumpreise einen Umsatzanstieg von 4,15 Mrd. Dollar auf 4,89 Mrd. Dollar erzielen. Die Erwartungen von 5,24 Mrd. Dollar wurden allerdings verfehlt. Beim Nettoergebnis konnte Alcoa den Verlust von 497 Mio. Dollar bzw. 61 Cents je Aktie auf 201 Mio. Dollar bzw. 20 Cents je Aktie reduzieren. Um restrukturierungsbedingte Einmaleffekte bereinigt ergab sich ein Gewinn von 10 Cents je Aktie. Womit die Erwartungen exakt getroffen wurden.
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Angesichts weiter steigender Aluminiumpreise zeigte sich Konzernchef Klaus Kleinfeld dann auch zuversichtlich. Die Alcoa-Aktie hält sich nachbörslich leicht im Plus. Alles in allem nicht die Nachricht, die für Euphorie sorgen wird. Allerdings auch keine wirklich enttäuschende Meldung. Man darf gespannt sein, ob sich die Optimisten am Gesamtmarkt auch morgen wieder durchsetzen werden.


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