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Wochenrückblick KW02: Deutsche Bank und Commerzbank und die Trump-Rallye

Die ersten zwei Wochen 2017 waren börsentechnisch aber nur mäßig interessant, so dass es nichts zu verpassen gab. Highlight der vergangenen Tage war mit Sicherheit die erste Pressekonferenz von Donald Trump. Man könnte sagen: Nichts genaues weiß man nicht.

Angesichts der vagen Äußerungen von Trump, wie seine Ankündigungen tatsächlich umgesetzt werden können, hoffen die meisten Anleger auf mangelnde Taten. Lediglich die Pharma- und Autowerte reagierten auf die – eigentlich bereits bekannten – Ankündigungen.

„Make America great again“. Getreu diesem Motto wird es in Zukunft wohl Zölle für Exporte von Mexiko in die USA geben. Zudem können US-Pharmahersteller nicht mehr jeden Preis für ein Medikament aufrufen. So weit, so bekannt. Es ist die Frage, wie lange die Wall Street noch ihre insgesamt abwartende Haltung beibehalten wird. Die 20.000 Punkte im Dow Jones fallen schließen gefühlt schon seit Wochen. Die Trump-Rallye entpuppt sich zunehmen kraftlos.

Deutschland

Man glaubt es kaum: In den letzten drei Monaten konnten die beiden Bankenwerte Deutsche Bank und Commerzbank die beste Performance im DAX hinlegen. Trotzdem sollten Anleger weiterhin Vorsicht walten lassen. Mehr dazu hier.
Die Probleme bei Air Berlin bieten der Lufthansa einige neue Möglichkeiten. Darüber hinaus konnte die Kranich-Airline bei den Passagierzahlen einen starken Endspurt in 2016 hinlegen. Ein Wermutstropfen bleibt aber doch. Unsere Einschätzung dazu hier.

Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der Frankfurter DAX kommt seit Jahresanfang nicht so recht vom Fleck

Mit einem beeindruckenden Schlussspurt hat die K+S-Aktie die 2016er-Jahresperformance ein wenig freundlicher gestaltet, nachdem der MDAX-Wert zwischendurch deutliche Kursverluste zu verzeichnen hatte. Auf Gesamtjahressicht blieb trotzdem ein knappes Minus. Wesentlich besser soll es dagegen in 2017 laufen. Zumal der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller viel von seinem Legacy-Projekt erwartet. Mehr dazu hier.
Lange Zeit gehörte die Nordex-Aktie zu den High-Flyern am deutschen Aktienmarkt. Die 2016er-Jahresbilanz sieht jedoch wenig rosig aus. Für das abgelaufene Jahr steht ein Kursminus von knapp 40 Prozent zu Buche. Allerdings will der Hamburger Windturbinenbauer bereits die Grundlage für neue Erfolge geschaffen haben. Unsere Einschätzung dazu hier.

International

Im vergangenen August war es fünf Jahre her, dass Apple-Gründer Steve Jobs das Ruder an Tim Cook übergab. Die Erfolgsgeschichte von Steve Jobs mit der iPhone-Revolution konnte sich zwar nicht wiederholen, aber zum Wohle der Aktionäre von Apple fortgeschrieben werden. Mit guten Perspektiven. Mehr dazu hier.
Die Einigung der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) auf eine Senkung der Förderquoten hat die Ölmärkte ordentlich durcheinandergewirbelt. Allerdings heißt dies nicht, dass es zuvor nicht spannend zuging. Gleichzeitig bieten sich Anlegern viele Möglichkeiten, von den Entwicklungen am Energiemarkt zu profitieren. Mehr dazu hier.
Nintendo will wieder einmal die Computerspielewelt revolutionieren, wie es dem japanischen Unternehmen beispielsweise mit der Konsole Wii gelungen ist. Das Modell Wii U war dagegen weniger erfolgreich. Jetzt soll es die Switch-Konsole richten. Unsere Einschätzung dazu hier.
Die Aktie des österreichischen Immobilienkonzerns Immofinanz stürzte am Freitag regelrecht ab. Kein Wunder, dass die Anteilsscheine mit prozentual nahezu zweistelligen Kursverlusten auch an das ATX-Ende rutschten. Nach zuletzt tiefroten Geschäftszahlen enttäuschte Immofinanz erneut. Mehr dazu hier.

Wochenvorschau: Unternehmenstermine

In Sachen Quartalszahlen nimmt die Berichtssaison zum vierten Quartal 2016 allmählich Fahrt auf. In der kommenden Woche stehen u.a. Unternehmensdaten an von Morgan Stanley, Beiersdorf, Zalando (Dienstag); Goldman Sachs, Netflix (Mittwoch); American Express, IBM (Donnerstag); GE (Freitag).

Wochenvorschau: Konjunkturdaten

Montag
11:00 EU Handelsbilanz (November)

Dienstag
11:00 DE ZEW-Konjunkturerwartungen (Januar)
11:00 EU ZEW-Konjunkturerwartungen (Januar)
14:30 US Empire-State-Manufacturing Index (Januar)

Mittwoch
08:00 DE Verbraucherpreise (Dezember)
11:00 EU Verbraucherpreise (Dezember)
14:30 US Verbraucherpreise (Dezember)
15:15 US Industrieproduktion (Dezember)
16:00 US NAHB Wohnungsmarktindex (Dezember)

Donnerstag
10:00 EU Leistungsbilanz (November)
13:45 EU EZB Zinsentscheid
14:30 US Baubeginne (Dezember)
14:30 US Baugenehmigungen (Dezember)
14:30 US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Vorwoche)
14:30 US Philly-Fed-Index (Januar)

Freitag
08:00 DE Erzeugerpreise (Dezember)

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