Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Und schon wieder kassiert der amerikanische Staat von einem deutschen Unternehmen kräftig ab. Diesmal ist Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) an der Reihe. Satte 4,3 Milliarden Dollar (rund 4,1 Mrd. Euro) dürften die Wolfsburger nach Washington überweisen. Mit diesem Vergleich kauft sich Volkswagen im Diesel-Skandal frei.

Sehr interessant sind die Worte von der noch im Amt befindlichen US-Justizministerin Loretta Lynch. Sie sprach davon, dass mit der Aktion der unerschütterliche Einsatz abgebildet wird, mit dem Verbraucher verteidigt und die Umwelt sowie das Finanzsystem geschützt werden. Spannend dürfte es daher werden, wie die USA in den kommenden Jahren Verbraucher, Umwelt und Finanzsystem vor ihrem neuen Präsidenten schützen werden. Plusvisionen.de wünscht viel Erfolg!

Aber zurück zu Volkswagen. Europas größter Autobauer hat nämlich trotz Dieselgate neue Absatzrekorde erzielt. Der Konzern hat im vergangen Jahr weltweit 10,3 Millionen Fahrzeuge an Kunden übergeben. Damit steigerten die Wolfsburger die Auslieferungen im Jahresvergleich um 3,8 Prozent. Im Dezember stieg der Absatz nochmals um beeindruckende 11,8 Prozent auf 933.300 Fahrzeuge.

VW-Chart: finanztreff.de

Dies erklärt, warum die Volkswagen-Vorzüge trotz der Milliardenzahlung steigen und steigen, zuletzt über die 150-Euro-Marke auf ein Niveau, welches wir im gesamten Jahr 2016 nicht sahen…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Volkswagen


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