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Nach dem gestrigen kurzzeitigen Fall des Deutschen Aktienindex unter 11.500 Punkte hat sich der Index nun wieder in seiner Spanne zwischen 11.500 und 11.600 Punkten eingependelt. Noch sucht der Aktienmarkt nach der Trump-Rally also seine Richtung. Es ist zu befürchten, dass dieser Zustand bis zur Vereidigung des künftigen US-Präsidenten anhält.

In den USA werden die Banken bald massiv dereguliert, während Europa damit beschäftigt ist, noch weiter zu regulieren. Damit tut sich eine Schere in der Wettbewerbsfähigkeit auf, die zu Nachteilen für Europa führen wird.

Die Protokolle der letzten Sitzung der Europäischen Zentralbank zeigen tiefe Zerwürfnisse darüber auf, wie die Geldpolitik in der Eurozone zukünftig gestaltet werden soll. Es ist gut möglich, dass Reden und Stellungnahmen von EZB-Mitgliedern in nächster Zeit zu Sprüngen im Euro gegenüber dem US-Dollar führen werden, vor allem, wenn die Inflation weiter ansteigt. Die EZB wird der Federal Reserve wohl mit zeitlicher Verzögerung bei der Normalisierung der Geldpolitik folgen. Wenn Inflation und Wachstum in der Eurozone wider Erwarten allerdings nicht steigen, sitzt die EZB in der Falle.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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