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So schwer wie sich der Dow Jones tut, die Schallmauer von 20.000 Punkten zu durchbrechen, so schwer fällt es auch dem Deutschen Aktienindex, die Marke von 11.600 Punkten nachhaltig zu überwinden. Heute legte der Index nach der gestrigen Vorfreude auf die Trump-Rede erst einmal wieder den Rückwärtsgang ein. Der DAX stolperte dabei auch über einen Euro, der sich wieder der Marke von 1,07 US-Dollar nähert. Alles spricht derzeit für eine ausgedehntere Erholung der Gemeinschaftswährung. Das sollte den DAX auch in den kommenden Tagen belasten.

Gleichzeitig wird es den US-Unternehmen schwer fallen, in der laufenden Berichtssaison die derzeit hohen Bewertungen zu rechtfertigen. Und früher oder später werden die Investoren an der Wall Street die Bremsklötze Zins- und Dollaranstieg bemerken. Vielleicht ist dieser Zeitpunkt auch schon gekommen. Umso höher die Zinsen steigen, desto schneller wird die amerikanische Neuverschuldung durch Trumps Fiskalprogramme ansteigen. Und Trump kann sich dabei nicht sicher sein, die Neuverschuldung finanzieren zu können. Schließlich zahlt die US-Regierung das Zehnfache der deutschen und sogar das Fünfzigfache der japanischen Regierung, wenn sie sich auf zehn Jahre neu verschuldet.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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