DAX-Analyse am Morgen: Neues Jahreshoch – alte Ängste

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Ohne großes Aufsehen und viel Tamtam hat sich der DAX am Dienstag über das 2015er-Dezember-Top geschoben. Mit 11.464 Punkten ging der deutsche Leitindex dabei zudem nur hauchdünn unter dem neuen Jahreshoch aus dem Handel, das kurz vor der Xetra-Glocke bei 11.472 Zählern markiert wurde.

Theoretisch wäre nun (aus charttechnischer Sicht) also der Weg bis zur nächsten Widerstandszone im Bereich von 11.550 Punkten frei. Doch die Privatanleger scheinen dem Vor-Weihnachtsbraten nicht zu trauen – was sich schön am EUWAX-Sentiment ablesen lässt, das auf Jahressicht auf den tiefsten Stand seit Mitte August abrutschte. Statt dem Aufwärtstrend weiter zu folgen, spekulieren die „kleinen“ Hände momentan vor allem auf eine DAX-Korrektur.

Für einen solchen Rücksetzer spricht vor allem das Volumen-Profil, das zwischen 10.980 und 11.365 Punkten nur relativ dünne Umsätze aufzeigt. Solche Zonen werden oft für scharfe Pingpong-Bewegungen genutzt – ganz ähnlich, wie wir es in diesem Jahr knapp oberhalb von 10.000 Zählern schon beobachten konnten. Zudem stellt die obere Begrenzung des breiten März-Aufwärtstrendkanals bei 11.150 Punkten ein interessantes Pullback-Ziel dar. Berücksichtigen sollte man jedoch, dass der Markt oberhalb von 11.430 Punkten sich an der „Wand aus Angst“ weiter nach oben arbeiten könnte. Für einen Test von 12.000 Zählern müsste das Tempo allerdings wieder verschärft werden.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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