Mehr Disziplin und weniger Kunst

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Brexit, Trump-Sieg und Renzi-Debakel – die Dichte der überwiegend politisch motivierten Einschläge hat im Jahr 2016 zugenommen. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass Kapitalanleger vor allem Sicherheit bei gleichzeitiger Rendite mit kalkuliertem Risiko suchen. Klingt im ersten Schritt nach der eierlegenden Wollmilchsau; ist allerdings mit Hilfe von strukturierten Wertpapieren durchaus machbar.

Finanzprodukte bilden die entscheidende Schnittstelle zwischen Anlegern und ihren eigenen Renditeerwartungen. Das abgelaufene Jahr hat allen Beteiligten einmal mehr vor Augen geführt, wie unberechenbar die Kapitalmärkte sind. Kurzzeitige Einbrüche zum Jahresbeginn folgten Erholungsphasen, die dann ihrerseits wieder in eine monatelange Seitwärtsbewegung mündeten. Pünktlich zum Jahresausklang ging es dann mit den Kursen ordentlich nach oben. In der Summe ist die Gefahr, dass Anleger vor diesem Hintergrund dennoch Verluste erleiden, durchaus real.

Kein Wunder also, dass mehr als ein Drittel der Privatanleger in Deutschland davon ausgeht, dass es in der ersten Jahreshälfte 2017 erheblich schwieriger wird, die eigenen Renditeerwartungen zu erfüllen. Für 30 Prozent der Teilnehmer gestaltet sich die Erzielung der erhofften Rendite etwas schwieriger. Somit denken zwei Drittel, und damit 10 Prozent weniger als im Vorjahr, dass sich die Umsetzung der eigenen Renditeerwartung komplizierter und mühsamer gestalten wird. 22 Prozent, ein Anstieg um 6 Prozentpunkte gegenüber der letztjährigen Umfrage, geben an, dass es im kommenden Halbjahr eher leichter werden könnte, die eigenen Ansprüche zufriedenzustellen. Für lediglich knapp 13 Prozent werde es künftig leichter, die gewünschte Rendite zu realisieren. Das sind die Kernaussagen der Trend-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV) im Dezember. An dieser Online-Umfrage, die gemeinsam mit mehreren großen Finanzportalen durchgeführt wurde, beteiligten sich mehr als 5.300 Personen. Dabei handelt es sich in der Regel um gut informierte Anleger, die als Selbstentscheider ohne Berater investieren.

Angesichts der zum Teil heftigen Börsenschwankungen ist es nachvollziehbar, dass die Anleger in Deutschland mit gemischten Erwartungen ins neue Jahr gehen. Kein anderes Finanzprodukt bietet in schwierigen Märkten derartige Chancen wie strukturierte Wertpapiere. Die Produktpaletten sind attraktiv und bieten für jedes individuelle Depot gute Lösungen. Die Situation an den Märkten und die Argumente sprechen also klar für den Einsatz von Zertifikaten und Optionsscheinen. Alle Produkte in einem vernünftigen Rahmen und passend zum individuellen Chance- Risikoprofil diversifiziert, bleiben Grundbausteine des nachhaltigen Vermögensaufbaus.

DDV, Lars BrandauEin Beitrag von Lars Brandau

Er ist seit Gründung des Deutschen Derivate Verbands (DDV) dessen Geschäftsführer und vertritt den DDV auch in den Arbeitsgruppen des europäischen Dachverbands EUSIPA. Der studierte Germanist und Politologe gilt als ausgewiesener Kommunikationsprofi. Zuvor war Lars Brandau unter anderem in verschiedenen leitenden Funktionen beim Nachrichtensender n-tv tätig; zuletzt als Chefmoderator. In dieser Zeit berichtete er als Reporter aus Kriegs- und Krisengebieten, kommentierte zahlreiche Landtags- und Bundestagswahlen und moderierte drei Jahre lang die Telebörse. Weitere Informationen unter: www.derivateverband.de

Bildquelle: dieboersenblogger.de / DDV


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