Before the Bell: DAX kommt nicht vom Fleck, US-Futures schwächer, Griechenland-Krise treibt Goldpreis

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[ad#Google Adsense XL-rechts]Der deutsche Aktienmarkt kommt nach dem guten Wochenauftakt gestern heute nicht so recht vom Fleck. Zuvor hatten bereits die Wall Street und die Tokioter Börse keine Impulse geben können. Der DAX hält sich aber dennoch stabil über der 6.200er Marke. Hauptgesprächsthemen sind auch heute die Griechenland-Krise sowie die gestrige Veröffentlichung der Fed-Minutes.

Daimler und Renault/Nissan vereinbaren Zusammenarbeit

Bereits im gestrigen Before the Bell war die Zusammenarbeit des Premiumherstellers mit den Franzosen großes Thema. Heute nun wurde die Zusammenarbeit offiziell per Pressemitteilung bekannt gegeben. Besonders hervorzuheben ist unserer Ansicht nach, die geringe gegenseitige Kapitalbeteiligung – offenbar hat man aus früheren Fehlern (Chrysler, Mitsubishi) gelernt. Stattdessen setzt man auf konkrete Produktbezogene Zusammenarbeit, besonders beim smart fortwo bzw. Renault Twingo und bei großen Antriebskomponenten. Neben den klassischen Pkw will man auch bei leichten Nutzfahrzeugen zusammenarbeiten und auch beim Einkauf die ein oder andere Synergie erzielen. Somit bleiben die jeweiligen Markenidentitäten auch künftig erhalten. Es könnte also wirklich die berühmte eierlegende Wollmilchsau geworden sein. An der Börse sieht man das noch etwas skeptisch. Daimler-Aktien notieren ebenso wie die Renault-Papiere schwächer. Allerdings könnten positive Effekte aus der Zusammenarbeit auch bald als Kursantrieb greifen. Denn gerade die Daimler-Aktie hatte auf positive Nachrichten nur gewartet.

US-Zinswende bleibt aus – Goldpreis erklimmt neue Höhen

Die Fed-Minutes brachten gestern für viele Anleger nicht die erhoffte Klarheit. Dennoch ist mit der Aussage der Fed die Nullzinspolitik von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig zu machen auch ein Statement mit dem man planen kann. 2010 dürfte die US-Wirtschaft nach jetzigen Prognosen noch so schwach bleiben, dass auch die Zinsen unverändert niedrig gehalten werden. Somit bieten die US-Anleihen weiterhin weder Sicherheit noch Rendite. Und dass sich diese Einsicht recht schnell durchgesetzt hat, kann man am Goldpreis ablesen. Aus Angst vor einer drohenden Inflation widmet man sich dem Edelmetall. Schließlich zeigt auch die Griechenlandkrise, dass die Währungsproblematik nicht nur auf die USA begrenzt ist, sondern vielmehr weltweit ein Thema ist. In der Folge sprang der Goldpreis in Euro gerechnet heute auf ein neues Rekordhoch bei 851,92 Euro.

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Wall Street wartet ab – US-Futures schwächer

An der Wall Street bleibt die Unsicherheit von gestern auch heute erhalten. Mit Spannung blickt man auf die am Abend anstehenden Verbraucherkredite (Februar), wenngleich auch hier keine nennenswert positiven Impulse zu erwarten sind. Mit Bed Bath & Beyond rücken auch die Quartalszahlen wieder langsam in den Fokus der Anleger. Vom Sanitärausstatter wird ein deutlicher Gewinnanstieg von 55 Cents je Aktie im Vorjahr auf nun 73 Cents je Aktie erwartet. Die US-Futures tendieren aktuell etwas leichter. Der S&P 500 verliert 0,4 Prozent und der NASDAQ 0,2 Prozent. Der DAX in Frankfurt notiert bei 6.241 Punkten (-0,2 Prozent).


1 KOMMENTAR

  1. Tweets die Before the Bell: DAX kommt nicht vom Fleck, US-Futures schwächer, Griechenland-Krise treibt Goldpreis | Die Börsenblogger erwähnt -- Topsy.com

    […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Die Börsenblogger erwähnt. Die Börsenblogger sagte: Before the Bell: DAX kommt nicht vom Fleck, US-Futures schwächer, Griechenland-Krise treibt Goldpreis http://is.gd/bivC4 […]

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