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GESCO: Genau das haben sich Anleger gewünscht

Mit den jüngsten Geschäftsergebnissen konnte die Beteiligungsgesellschaft GESCO (WKN: A1K020 / ISIN: DE000A1K0201) die Anlegererwartungen nicht erfüllen. Doch jetzt gibt das Unternehmen den Anteilseignern genau das, was sie verlangt haben.

Der von der diesjährigen Hauptversammlung beschlossene Aktiensplit im Verhältnis 1:3 wird zum 22. Dezember 2016 umgesetzt. Insbesondere Privatanleger äußerten vermehrt den Wunsch, die Aktie in Form eines Aktiensplits „leichter“ zu machen, hieß es dazu von Unternehmensseite. Nach dem Split verteilt sich der Börsenwert auf eine höhere Aktienzahl, so dass der Börsenkurs je Aktie in Euro rechnerisch sinkt.

„Mit dem Split greifen wir Anregungen zahlreicher Aktionäre auf“, so der GESCO-Vorstandschef Eric Bernhard. „Die Maßnahme soll den Handel in der GESCO-Aktie erleichtern, die Aktie attraktiver machen und die Liquidität am Kapitalmarkt erhöhen.“

GESCO-Chart: finanztreff.de

Die Aktiensplit-Pläne kamen am Donnerstag am Markt gut an. Damit erholte sich die GESCO-Aktie ein wenig von ihrem Absturz, nachdem das Unternehmen die Gewinnziele für das laufende Geschäftsjahr gesenkt hatte. Allerdings scheint derzeit keine nachhaltige Verbesserung des Marktumfelds abzusehen zu sein. Zuvor hatte das Unternehmen anhaltende Probleme in der Eurozone, einen weiterhin niedrigen Ölpreis und politische Unsicherheiten für eine gebremste Investitionsneigung und ein verhaltenes konjunkturelles Umfeld im Bereich der Investitionsgüterindustrie, in der die Unternehmen der GESCO-Gruppe überwiegend tätig sind, verantwortlich gemacht.

Bildquelle: Pressefoto GESCO AG


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