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DAX-Analyse am Morgen: Fed hebt Leitzins an

„Aus 4 mach 1“ lautet die Quintessenz des Jahres. Doch immerhin wurde die 1 dann doch geliefert. Will heißen: Die US-Notenbank hat den Leitzins gestern Abend wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Er rangiert damit nun in einem Korridor zwischen 0,50% und 0,75%. Zudem wurden weitere Zinsschritte (drei an der Zahl) für das kommende Jahr in Aussicht gestellt.

Ob es aber tatsächlich so kommt, bleibt fraglich, schließlich wollten die US-Währungshüter ursprünglich auch im aktuellen Jahr vier Mal an der Zinsschraube drehen. Doch wie wir heute wissen, wurde daraus nichts. Den einen oder anderen Anleger dürften die Aussagen der Fed-Chefin aber dennoch zu Gewinnmitnahmen bewogen haben. Der Dow Jones tippte jedenfalls nur kurz eine neue Rekordmarke an, ging dann jedoch schwächer (-0,60%) aus dem Handel.

Aus technischer Sicht ist allerdings noch alles im Lot, denn sowohl der Dow als auch der DAX verfügen (dank der jüngsten Kursgewinne) über genügend Konsolidierungs-/Korrekturspielraum. Der DAX könnte strenggenommen sogar die Kurslücke zwischen 10.786 und 10.873 schließen, ohne dass sich größere Verkaufssignale ergeben würden. Zudem wirken im Bereich von 11.145 und 10.930/11.000 noch zwei Haltezonen stützend, die im Dezember als Sprungbrett dienen könnten. Mögliche Rücksetzer ließen sich daher aus charttechnischer Perspektive durchaus zum Nachkauf nutzen.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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