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Nordex-Aktie: Eine Kapitulation wäre verfrüht

Die jüngste Erholungsrallye der Nordex-Aktie (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) war von kurzer Dauer. Aus Enttäuschung darüber scheinen Investoren die Papiere des Hamburger Windturbinenherstellers erst einmal weiter abstrafen zu wollen. Am Mittwoch gehörte die Nordex-Aktie trotz guter Nachrichten zu den größten Verlierern im TecDAX.

Nachdem Nordex neue Aufträge in den USA eintüten konnte, gab es nun die Meldung, dass die ersten zwei Aufträge für Windparks mit der N117/3600 in der Türkei da sind. Zwei Kunden haben insgesamt 19 Turbinen mit einer Kapazität von zusammen 68,4 MW bestellt. Der Baubeginn der beiden betreffenden Windparks ist für Spätsommer 2017 geplant, sodass die Übergabe an den Kunden ins Geschäftsjahr 2018 fällt. Einen Premium-Service-Vertrag mit einer Laufzeit von zunächst fünf Jahren gibt es obendrauf.

Nordex-Chart: finanztreff.de

Blöd nur, dass die Nordex-Aktie erneut von den guten Nachrichten nicht profitieren konnte. Dabei ist die Anlegerstimmung rund um Nordex zuletzt ohnehin nicht die beste gewesen. Und dies auch nicht erst seit dem Wahlsieg Donald Trumps. Noch sollte man jedoch nicht das Handtuch werfen. Schließlich war Nordex in den vergangenen Jahren immer wieder in der Lage, Anlegern viel Freude zu bereiten. Außerdem gilt es, sich auf eine weltweite Energiewende einzustellen. Mithilfe von Hebelprodukten (WKN: DL25VS / ISIN: DE000DL25VS1) profitieren optimistisch eingestellte Anleger sogar überproportional von einer Kurserholung der Nordex-Aktie.

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Bildquelle: Pressefoto Nordex


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