Um 10: DAX hält sich wacker – Zu gute Stimmung könnte zum Problem werden

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Immer wenn die US-Notenbank in der Vergangenheit in einer Woche eines großen Verfallstags die Leitzinsen anhob, kam es zu einer doppelt so hohen Volatilität bei Aktien. Die Ruhe an den Börsen kann also auch eine vor dem Sturm sein.

Der Dow Jones ist nach der Rally der vergangenen Wochen so stark überkauft wie nur an vier vergleichbaren Zeitpunkten in den vergangenen 100 Jahren zuvor. Warnsignale sendet auch die Marktbreite. Als der S&P 500 neue Rekordhochs erklomm, partizipierten mit zunehmendem Anstieg immer weniger Aktien daran. Eine Korrektur im Bullenmarkt ist blitzartig, scharf und kurzzeitig, stellt aber nur eine vorübergehende, wenngleich heftige Teilphase eines übergeordneten Anstiegs dar.

Es könnte in dieser Woche also noch eine Bullenmarktkorrektur an der Wall Street geben. Große Schwankungen kann es heute Abend auch bei EUR/USD geben. Die EZB spült den Euro weich, die Fed und Trump stehen für einen harten Dollar. Unter 1,0460 US-Dollar kann es zu einem Ausverkauf im Euro kommen.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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