Um 10: DAX wagt sich weiter vor – US-Notenbank: War da was?

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Niemand spricht an der Börse mehr wirklich über die US-Notenbank, obwohl sie vorhat, die Leitzinsen auf ihrer morgigen Sitzung erneut anzuheben. Was vor einem Jahr noch undenkbar gewesen wäre, ist heute ein gutes Zeichen aus Sicht der Aktienmärkte. Nach vielen Jahren der geldpolitischen Abhängigkeit lernen zumindest die Börsen in den USA langsam ohne die Stützräder der Zentralbanken zu laufen.

Für den deutschen Aktienmarkt stellt sich die Situation etwas anders dar. Der DAX ist erst angesprungen, als die Europäische Zentralbank in der vergangenen Woche neue Geldgeschenke verteilte. Diese Droge wirkt heute noch nach und der Index klettert weiter über die Marke von 11.200 Punkten. Nachhaltiger allerdings dürfte die Entwicklung an der Wall Street sein, das lediglich geldpolitische Fundament des DAX kann schnell wieder Risse bekommen.

Der Ölpreis ist gestern stark angestiegen und wurde dann Opfer von Gewinnmitnahmen. Außerdem machten wieder Sorgen um die Disziplin innerhalb der die Ölförderung drosselnden Allianz die Runde, nachdem Russland verlautbaren ließ, die Förderung erst bis zum Mai kommenden Jahres um die beabsichtigte Menge drosseln zu wollen.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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